Krippenspiel als multimediale Show

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Neuartig war das Krippenspiel in Eveking, an dem auch Erwachsene – bis hin zur Bürgermeisterin – beteiligt waren.

Werdohl - „CNN und der unbekannte Stern“ war der Titel des Krippenspiels, das beim Heiligabend-Gottesdienst in der Friedenskirche aufgeführt wurde. Dahinter verbarg sich nicht nur ein Wagnis für alle Beteiligten, sondern vor allem ein Stück, das sich deutlich von denen der Vorjahre unterschied. So modern die Handlung auch ausgerichtet war: Am Ende war jedem Zuschauer klar, worum es auch dieses Mal ging: Maria, Josef und Jesus.

Am Anfang stand ein außergewöhnlicher Himmelskörper, der nicht irgendwo, sondern in Werdohl entdeckt wurde. Ein Phänomen, das zunächst einmal allgemein irritierte und zu dessen Deutung auf Einladung des CNN-Senders (Church News Network) schließlich eine Expertenrunde einberufen wurde.

Mit auf dem Podium: Werdohls Bürgermeisterin Silvia Voßloh, die – wie ihre Diskussionskollegen – kaum länger zu Wort kam, weil über eine Leinwand immer wieder Außenreportagen eingeblendet wurden, die den Zuschauer jeweils auf den neuesten Stand brachten. Der Stern, die Engel, die Hirten, Maria und Josef – alle waren gegenwärtig. Nur eben übertragen in die heutige Zeit.

Texte und Szenen stammten von den Teamern und Darstellern selbst. Geprobt wurde seit den Herbstferien, doch erst seit einer Woche war das gut 30-minütige Stück fix. Bis dahin waren immer wieder neue Bausteine in die zunächst noch grobe Handlung eingefügt worden – stets begleitet von der Frage: Klappt’s oder klappt’s nicht, auch wenn trotz dieser Fragestellung der Spaß immer in Vordergrund stand.

Teil der Inszenierung waren Videos, die an verschiedenen Orten in Werdohl bei Wind und Wetter gedreht wurden. Insgesamt wurde den 29 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen fünf und 16 Jahren, sowie den zehn Teamern alles abverlangt. Dank des Einfühlungsvermögens und der Führungsqualitäten des Regieteams – Johanna Trautmann, Volker Oßenberg, Claudia Mertens, Daniel Hüsmert und Paula Grzegorek – wurde so eine Produktion auf die Beine gestellt, die zwar für manchen etwas gewöhnungsbedürftig, letztlich aber erfolgreich war.

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