Werdohler feiern mit Flüchtlingen den Jahreswechsel

Verschiedene Kulturen – eine Silvesterfeier. Die Landeskirchliche Gemeinschaft Werdohl lud ins Gemeindehaus ein.

Werdohl - Zu einer Silvesterfeier hatte die Landeskirchliche Gemeinschaft Werdohl jetzt in das Gemeindehaus der Christuskirche eingeladen. Unter den Gästen waren auch etwa 40 Flüchtlinge.

Um eine Verständigung unter den Gästen zu erleichtern, trug jeder ein Schild mit seinem Vornamen. Darüber hinaus wurden Erklärungen auf Englisch übersetzt.

Das Thema der Feier lautete „Schwarz und Weiß“. Predigerin Petra Müller griff dies in ihrer Ansprache auf. So gebe es dunkle Tage, sie denke da an verschuldete, verlassene oder kranke Menschen, aber auch an die Schrecken, die die Flüchtlinge hinter sich haben. „Das ist ganz furchtbar“, betonte sie. Was jedoch Hoffnung gebe, seien die Worte der Bibel. „Die Zeit der Dunkelheit wird nicht für immer andauern“, machte Müller den Teilnehmern Mut.

Diese Dunkelheit versuchten die Verantwortlichen auch mit Spielen und Aufführungen zu vertreiben. So rief der mit Handpuppen aufgeführte Manna-Manna-Song aus der Sesamstraße einige Lacher hervor. Auch beim Puzzeln auf Zeit hatten die Gäste sichtlich Spaß, was die fröhlichen Gesichter unter den Flüchtlingen, die mit vollem Engagement bei der Sache waren, zeigten.

Viel Geschick war schließlich gefragt, als es galt, auf einem Flaschenhals einen Turm aus Streichhölzern zu errichten. Drei Minuten hatten die Baumeister Zeit, dann wurde die Höhe gemessen.

Gezielt hätten die Organisatoren bekannte Spiele und Aufführungen für die Feier gewählt, die ohne größere Erklärung verstanden werden, sagte Steffen Cemberecki, Vorsitzender der Landeskirchlichen Gemeinschaft Werdohl. Dazu gehörte auch der so genannte Cup-Song, bei dem Becher für die Percussion genutzt werden.

Außerdem auf dem Programm stand gemeinsames Singen, bevor sich die Gäste am Büfett bedienen konnten. Zum Ende der Feier trugen die Teilnehmer internationale Silvestergrüße vor.

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