VDM will Flächen für Radweg zur Verfügung stellen

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Lokalpolitiker besuchten jetzt da VDM-Werk in Werdohl.

Werdohl - Jürgen Henke, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung, sieht den Besuch der Lokalpolitiker bei VDM Metals am durchweg als erfolgreich an. Er könne sagen, dass der Ausschuss „positive Erkenntnisse für die weitere politische Arbeit“ erhalten habe.

VDM wolle eigenes Gelände für die Trasse des Lenneradweges zur Verfügung stellen und habe volle Unterstützung für die neuen Kreisel-Planungen zugesagt. Die Aussagen zu Radweg und Kreisel stammten von Thomas Molz von der Führungsebene der VDM im Werk Werdohl.

 Demnach werde das Unternehmen eigene Flächen an der Lenne zwischen Vorthbrücke und Rathaus für den Radweg „zur Verfügung stellen“. Bedingung sei lediglich, die Trasse zum Werk hin durch einen Zaun abzusichern. Die Kosten für diese Abschirmung müsste der Kostenträger, in diesem Fall StraßenNRW, übernehmen. Jürgen Henke freut das: „Damit sind wir von der Bundesstraße weg und nah an der Lenne.“ Henke erinnert daran, dass die Stadt Werdohl die Planungen betreiben werde und der Landesbetrieb die Kosten übernehme. Er sei jetzt „sehr zuversichtlich, dass die Lenneroute an dieser Stelle realisiert“ werden könne.

Auch zum Thema Verkehrskreisel Plettenberger / Neuenrader Straße habe es laut Henke gute Nachrichten gegeben. Wie berichtet, hatte Henke alternative Planungen vorgestellt, nach denen keine enorme Kostenbeteiligung durch VDM mehr anfalle. In Planungen von StraßenNRW war der Kreisel so groß ausgefallen, dass VDM 2,4 Millionen Euro hätte investieren müssen. Dem gegenüber habe nur eine Entschädigung durch das Land von 190 000 Euro gestanden. Thomas Molz habe erklärt, das VDM ein solchen finanziellen Kraftakt nicht stemmen könne.

 Die neuen Planungen benötigen lediglich die Fläche des Mitarbeiter-Parkplatzes gegenüber dem Werk. Molz habe zugesagt, dass VDM auf die Fläche verzichten könne. Es gäbe genügend eigene Parkplätze. Henke erinnert daran, dass er zur Prüfung der neuen Pläne beide Landtagsabgeordneten von SPD und CDU habe gewinnen können. Vor den Gesprächen konnten sich die Politiker das riesige Werk und die Produktionsstraßen ansehen.

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