Identität des Verletzten geklärt

40-jähriger Werdohler bei Unfall auf der B 236 schwer verletzt

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Bei einem Unfall auf der Ütterlingser Straße ist am frühen Donnerstagmorgen ein etwa 35-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt worden.

[Update, 17.30 Uhr] Werdohl - Warum am Donnerstagmorgen früh um 4.15 Uhr ein 40-jähriger Fußgänger aus Werdohl einem 18-jährigen Autofahrer vor den Wagen lief, ist weiterhin ungeklärt. Das ältere Unfallopfer liegt lebensbedrohlich verletzt in einer Spezialklinik in Wipperfürth.

Doch auch der 18-Jährige ist ein Opfer dieses Unfalls – der Fahranfänger ist total geschockt. Der junge Mann war mit seinem Renault auf der Ütterlingser Straße in Fahrtrichtung Altena unterwegs. Um die Zeit war es dunkel, die Straße noch regennass, der Himmel wolkenverhangen. Kurz vor der Einmündung der kleinen Straße Am Steinbrink lief dem jungen Fahrer urplötzlich eine dunkle Gestalt direkt vors Auto, knallte gegen die Stoßstange, wurde von der Fahrzeuggeschwindigkeit hochgeworfen, schlug gegen die Frontscheibe, rutschte über das Dach und blieb hinter dem Auto auf der Straße liegen.

Der Fahrer brachte sein Auto zum Stehen, sah nach dem leblosen Körper auf der Straße und informierte die Polizei. Besatzungen von Rettungs-, Notarzt- und Krankentransportwagen kümmerten sich um den Schwerverletzten auf der Straße und den Fahrer. Zwei Streifenwagenbesatzungen aus Werdohl und Lüdenscheid nahmen den Unfall auf.

Bundesstraße zweieinhalb Stunden gesperrt

Gegen 5.24 Uhr wurde Stadtbrandinspektor Manfred Theile von der Kreisleitstelle aus dem Bett geklingelt. Theile schickte die Drehleiter samt Besatzung vom Löschzug Stadtmitte los, um die Unfallstelle ausleuchten zu lassen. Zweieinhalb Stunden musste die Bundesstraße in beide Richtungen voll gesperrt werden, um die Unfallspuren gewissenhaft aufnehmen zu können. Um 6.40 Uhr wurde sie wieder freigegeben.

Werdohler nach Wipperfürth verlegt

Der 40-Jährige wurde zunächst zur weiteren Behandlung ins Lüdenscheider Klinikum gebracht, wegen der Schwere der Verletzungen verlegte man ihn später nach Wipperfürth.

Ohne Papiere unterwegs

Nach der Erstversorgung des Mannes am Unfallort stellte sich heraus, dass er keine Papiere bei sich trug und auch sonst nichts, was ihn hätte identifizieren können. Die Polizei gab deshalb nach kurzer Zeit eine Fahndung an die Bevölkerung heraus, die sich über die Internet-Plattform des Märkischen Zeitungsverlages, soziale Netzwerke und im Radio rasch verbreitete.

Bekannter meldete sich bei der Polizei

So wurde ein Mann Mitte 30, kurze Haare, normale Statur, etwa 180 Zentimeter groß, bekleidet mit schwarzer Jacke, schwarzer Mütze, einem blauen Pullover sowie blau-gelben Schuhe gesucht. Die Suche hatte rasch Erfolg: Ein Bekannter des Mannes fühlte sich durch den Aufruf erinnert, meldete sich bei der Polizei und fuhr schließlich nach Wipperfürth zur Identifizierung. Das berichtete am Donnerstagnachmittag ein Polizeisprecher.

Der 40-jährige Werdohler war auch gegen Abend noch nicht ansprechbar und wurde weiter wegen lebensbedrohender Verletzungen behandelt. Der genaue Unfallhergang lässt sich deshalb nicht bestimmen.

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