30 neue Parkplätze an der Schulstraße

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Ausschussvorsitzender Jürgen Henke (r.) lobte die Idee, die neue Parkfläche optisch ansprechend zu gestalten.

Werdohl - Circa 30 neue Parkplätze wollen die Verantwortlichen der Märkischen Kliniken an der Schulstraße bauen lassen. Andreas Herzhoff, Technischer Leiter der Kliniken, hat den Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung die Pläne am Dienstag im Rathaus präsentiert.

Mit Blick auf den Neubau der Geriatrie und die Erweiterung des Seniorenheims hätten sich die Märkischen Kliniken zu diesem Schritt entschlossen, erklärte Werdohls Fachbereichsleiter Thomas Schroeder, bevor Herzhoff mit seinen Ausführungen begann. 

Der Technische Leiter der Kliniken erinnerte an die prekäre Parksituation an der Schulstraße, die zu der Planung geführt habe. „Im talseitigen Bereich der Schulstraße soll ein Winkelstütz-Vorbau in das vorhandene Ufer integriert werden“, erklärte Herzhoff. So entstünden 29 bis 30 neue, moderne Parktaschen mit einer Breite von 2,50 Metern und einer Tiefe von 5,50 Metern. 

„Anschließend wird dann zum Hang hin wieder ein Gehweg angelegt“, führte der Technische Leiter der Märkischen Kliniken aus. An der Straßenbreite ändere sich durch die Baumaßnahme nichts. Die neue Parkfläche erstrecke sich über die Grundstücke der Kliniken und der Evangelischen Kirchengemeinde.

Herzhoff erklärte, dass durchaus daran gedacht werde, die von der Verwaltung als stadtbildprägend eingestufte Planung attraktiv zu gestalten: „Es soll zwei Aussichtspunkte geben. Von dort aus kann man runter in die Stadt schauen.“ Zudem sei eine Begrünung vorgesehen. 

Dass diese auch aus Richtung Stadt sichtbar sein soll, freute den Ausschussvorsitzenden Jürgen Henke: „Es ist gut, dass von unten nicht nur die blanke Mauer zu sehen ist.“ In diesem Zusammenhang tauchte die Frage auf, warum die Parkfläche nicht mit Hilfe von Gabionen geschaffen werde. Auch diese Möglichkeit habe das beauftragte Planungsbüro Finger und Partner zunächst in Betracht gezogen. „Dann ist man aber zu dem Ergebnis gekommen, dass die Winkelstützkonstruktion die bessere Lösung darstellt“, erklärte Andreas Herzhoff.

Im weiteren Verlauf der Sitzung waren auch die Anträge von WBG, FDP und SPD zum Erhalt und Umbau der Turnhalle in Eveking ein Thema. Entschieden wurde diesbezüglich aber nichts.

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