Lennespange: Umbau läuft nach Plan

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Auf dem Brüninghaus-Platz liegen die Baumaterialien für den weiteren Umbau und die Errichtung eines neuen Wartehäuschens bereit.

Werdohl -  Die Arbeiten an der Lennespange gehen nach Aussage des Bauleiters Volker Finger vom gleichnamigen Planungsbüro in Sundern gut voran. Bei einer Baubesprechung am Dienstag konnten die Mitarbeiter der Firma Ossenberg an allen vier Teilstücken der Umbaumaßnahme erste Fortschritte vermelden.

„Die Tiefbauarbeiten, inklusive der Verlegungen neuer Leitungen und Kanäle, sind zu 80 Prozent abgeschlossen. Damit liegen wir im Zeitplan“, erklärt Volker Finger. Nun könne mit den ersten Arbeiten im Straßenbau und in der Freilage begonnen werden. Anfang der Woche konnten trotz des Starkregens am Lennestrand die vor sieben Tagen angelieferten Natursteine an ihren Bestimmungsort gebracht werden.

„Jetzt stehen dort nur noch Feinarbeiten an. Die Fugen zwischen den Blocken müssen mit Kies verfüllt und die scharfen Kanten abgeschliffen werden. Deshalb bleibt der Bereich über das Wochenende hinaus gesperrt“, sagt der Bauleiter. Die Verletzungsgefahr für die Besucher von „LenneLebt“ seien zu hoch, „bei den Detailarbeiten wollen wir nichts übers Knie brechen“, so Finger, der auch am Bauabschnitt am Goetheparkplatz die nächsten Schritte einleiten kann. Nach dem alle Kabel und Leitungen verlegt sowie die dazugehörigen Verteilerkästen durch den Energieversorger Enervie aufgestellt wurden, kann nun der Zugang von der Goethestraße zum Lennestrand gebaut werden. Hierzu wird nächste Woche eine rund 20 Meter lange sogenannte Winkel-Stützmauer errichte, die die geplante um fünf Prozent geneigte Rampe tragen soll. Volker Finger: „So wollen wir einen barrierefreien Zugang zum Parkplatz und zur Lenne sicherstellen.“

In den kommenden vier Wochen lasse das WK zudem zwei neue Schaufenster einbauen und die Firma Ossenberg werde im Bereich der Tiefgarage Estrich auftragen, so der Plan des Bauleiters. Außerdem soll dort ebenfalls eine Winkel-Stützmauer an der Giebelwand der Fortuna-Apotheke aufgestellt werden.

Für die Umgestaltung des Brüninghaus-Platzes werden in den kommenden Tagen weitere Durchschläge zur Lokalisierung von Leitungen gemacht. Auch an der Bushaltestelle stadtauswärts sind die Arbeiten weiter fortgeschritten. Das Fundament für das neue Wartehäuschen wurde bereits verlegt und die Bordsteine liegen bereit – die Arbeiten sollen nach Planung des Bauleiters in den folgenden drei Wochen abgeschlossen werden. Ob auch die Bushaltestelle an der Christuskirche saniert wird, entscheide sich erst in den kommenden Tagen, sagt Volker Finger. Erst Ende September bis Mitte Oktober werde auch die Pumpentechnik und der fünf mal zwei Meter große Schacht für den neue Brunnen am Brüninghaus-Platz unter die Erde gebracht.

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