Leiter des Shanty-Chores fordert Stimmbildung ein

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Die am Dienstagabend neu ins Amt oder wiedergewählten Vorstandsmitglieder des Werdohler Shanty-Chores mit Friedrich Wilhelm Kilsch (2. von links) an der Spitze.

Werdohl - Mit geordneten Finanzen, einem vierstelligen Plus in der Kasse, verlässlichen Sängern und Musikern, einem starken Führungsteam, mit einem Repertoire von mittlerweile 44 Liedern und mit einer weiterhin zuversichtlichen Einstellung geht der Werdohler Shanty-Chor nach der Jahreshauptversammlung am vergangenen Dienstag im Versevörder Hof in sein inzwischen neuntes Geschäftsjahr.

In seinem Rechenschaftsbericht machte Vorsitzender Friedrich Wilhelm Kilsch deutlich, dass der Chor 2016 als ein weiteres erfolgreiches Jahr verbuchen könne. Der Chor habe sich in mehr als 30 Konzerten präsentieren und großen Beifall entgegennehmen dürfen. Besonders hob Kilsch beispielsweise die Auftritte beim Werdohler Gemeinschaftskonzert oder bei „Genuss am Fluss“ hervor, beim Start der Lennefontäne und bei Konzerten beim Lüdenscheider Stadtfest, in der Burg Holtzbrinck und in anderen Städten in der Umgebung. 

Absolut nicht zu übertreffen sei aber der Chor-Ausflug nach Cuxhaven gewesen. Der Dank des Vorsitzenden galt insbesondere all jenen, „die da angepackt haben, wo es nötig war.“ Chorleiter Karl Neuhaus brachte den Mitgliedern in Erinnerung, dass 2016 ein Jahr mit Höhen und Tiefen gewesen sei. Zwar sei es leichter, mit Höhen zu leben, aber man habe auch gelernt, mit Tiefen fertigzuwerden. Das zeichne die Chorgemeinschaft aus. 

Neuhaus: „Wie wir sind, so sollten wir bleiben“. Die Ausführungen des Chorleiters gipfelten in der Feststellung: „Für die Stadt Werdohl, die Umgebung und Bevölkerung ist der Chor nicht nur eine Bereicherung, sondern ein Juwel.“ Es sei sein Wunsch, dass dies noch lange so bleibe. 

Verbesserungen seien trotzdem möglich. In diesem Zusammenhang mahnte Neuhaus die seiner Meinung nach unbedingt erforderliche Stimmbildung an, denn nur so lasse sich das inzwischen erreichte Niveau erhalten. Es sei immer besser, wenn die Zuhörer Verbesserungen registrieren, als eingetretene Verschlechterungen. Stimmbildung sei zwar anstrengend, aber unverzichtbar. Begonnen werde damit schon zu Beginn des nächsten Jahres. Das gelte für Sänger und Instrumentalisten gleichermaßen.

Nach dem positiven Kassenbericht von Johann Krozcyk mit der klaren Aussage, dass das Guthaben im nun ausgelaufenen Geschäftsjahr klar über den Erwartungen von 2015 liege, folgten die Wahlen für die Ämter der ersten Garde. Für jeweils zwei weitere Jahre wurden wieder- oder neu gewählt: Friedrich Wilhelm Kilsch als Vorsitzender, Johann Krozcyk (Kassierer), Friedrich Wilhelm Schupp (Schriftführer, Nachfolger von Dieter Kurt, der ins zweite Glied rückt), Gerd Duisenberg (Notenwart) und Günther Schröder (Beisitzer).

Abgesehen von den klassischen Vorstandsposten wurden am Dienstagabend auch zwei neue Ämter geschaffen. Es gibt jetzt mit Werner Nitschke einen Bühnenmeister. Er wird von anderen Sängern in seiner Arbeit unterstützt und ist – grob zusammengefasst – zuständig für die Bereiche Logistik, Organisation und Personalien. Als sogenannte Internetbeauftragte fungieren künftig Marc Bungardt und Gerd von Rüden. 

Im Rahmen der Termin-Vorschau gibt es schon einige feste Verpflichtungen. Drei davon fallen noch in dieses Jahr. Zum Auftakt des Jahres 2017 tritt der Chor im Januar in Nachrodt auf. Das Grünkohlessen am 4. Februar im Ütterlingser Krug folgt. Unverzichtbar bleibt für den Shanty-Chor die Eröffnung der Lennefontäne. Hinzu kommen noch vier auswärtige Termine. Der August bleibt konzertfrei. Der schon vor zwei Jahren diskutierte Gedanke an die Herausgabe einer CD soll im neuen Geschäftsjahr als Demo-Version Gestalt annehmen.

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