Kameradschaftsabend der Feuerwehr Werdohl

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Auf der Tagesordnung des Kameradschaftsabends der Werdohler Feuerwehr standen neben einiger Ehrungen auch die zunehmenden Einsätze zur technischen Hilfeleistung.

Werdohl - Der Großbrand in Dresel war noch nicht komplett abgearbeitet und so konnte Wehrführer Manfred Theile seinen Jahresbericht beim Kameradschaftsabend im Festsaal Riesei nicht abschließen, ohne die enormen Anstrengungen der mehr als 200 Einsatzkräfte vor Ort zu würdigen.

Danach stand aber im Mittelpunkt, was die Feuerwehr abseits dieses Einsatzes in den vergangenen Monaten beschäftigt hat. So wurde für den Löschzug Kleinhammer ein neues Kleineinsatzfahrzeug und ein LF10 in Dienst gestellt. 

Zur Statistik: Fünfmal schlug eine Brandmeldeanlage an und in 56 Fällen, davon entfielen 46 auf das Beseitigen einer Ölspur, wurde die Feuerwehr zur technischen Hilfeleistung herangezogen. Während in 22 Fällen eine Tür geöffnet werden musste, wurden die Einsatzkräfte 14 Mal zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert.

„Aus den Zahlen wird ersichtlich, dass sich der Tätigkeitsbereich immer mehr in den Bereich der Hilfeleistung verlagert, obwohl die Feuerwehr eigentlich einem anderen Zweck dient. Hier hätten wir uns eine Entlastung gewünscht“, sagte Theile. 

Am Ende seiner Rede bekräftigte der Wehrführer: „Wir können eine Mannschaft stellen und ausbilden. Die Kommune hat für das technische Gerät zu sorgen, denn nur mit Mannschaft und Gerät bilden wir eine technische Einheit“.

Bevor er das Wort an Bürgermeisterin Silvia Voßloh übergab, wünschte er allen Kameraden eine einsatzarme Zeit für die nächsten zwei Monate. 

Die Bürgermeisterin unterstrich ebenfalls, dass die Hilfeleistung einen immer größeren Teil der Arbeit ausmache und betonte: „Uns ist allen bewusst, dass sie ein sehr aufopferungsvolles Ehrenamt ausüben und auf Knopfdruck präsent sein müssen. Ich ziehe meinen Hut vor ihrer Leistung“, woraufhin Silvia Voßloh wirklich einen Hut aus dem Rednerpult zauberte und sich vor den versammelten Feuerwehrleuten verneigte. 

Da passte es nur zu gut, dass die Ehrungen als letzter offizieller Punkt auf der Tagesordnung standen. Über eine Ehrung freuten sich: Holger Mintenbeck, Sascha Gerhardt (25 Jahre), Markus Jacoby, Frank Bresk und Karsten Rohrbach (35 Jahre)

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