Einige Klassenräume bleiben am Donnerstag leer

Werdohl - Für einige Werdohler Jugendlichen wird der Schultag nicht ganz so anstrengend wie üblich: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat die tarifbeschäftigten Lehrkräfte an den öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Arnsberg für Donnerstag zum Warnstreik aufgefordert.

Neben der Albert-Einstein-Gesamtschule ist auch die Realschule betroffen. „Vielleicht eine Handvoll Lehrer leisten dem Streikaufruf Folge“, schätzt Reinhard Schulte, Leiter der Gesamtschule. „Die verbeamteten Kollegen kann und will ich nicht zwingen, die Stunden zu übernehmen“, sagt er. Deshalb sei klar, dass heute einige Unterrichtsstunden ausfallen. „Zumal wir derzeit einen hohen Krankenstand haben und ohnehin improvisieren müssen“, berichtet Schulte weiter. Allerdings sei es möglich, einen großen Teil der Streikstunden durch Betreuungskräfte aufzufangen. „Unser Vorteil ist, dass wir als Ganztagsschule ohnehin Betreuung anbieten“, stellt der Schulleiter fest.

Auch die Realschule sei vom Warnstreik betroffen, sagt Rektor Bernd Bunge. „Eine Kollegin hat angekündigt, dass sie streiken wird“, berichtet er. Deshalb sei der Unterrichtsausfall überschaubar. „Zumal wir die schlimme Phase des Krankenstandes hinter uns haben.“

„Unsere Tarifangestellten werden nicht streiken“, erklärt Sibille Böddecker, die Leiterin der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule Werdohl an der Feldstraße. Das gelte auch für den Teilstandort in Kleinhammer. An der Grundschule St. Michael werde ebenfalls nicht gestreikt, hieß es. Auch in Ütterlingsen fällt kein Unterricht aus: „An unserer Schule unterrichten nur verbeamtete Kollegen“, berichtet Schulleiterin Britta Schwarze. Hauptschulleiter Thomas Lammers war am Mittwoch nicht erreichbar. - cwi

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