Kulturforum legt Jahresplanung vor

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Der neue Vorstand des Kleinen Kulturforums (KKF) an der Arbeit: Vorsitzender Heinz Rohe, Thomas Jung und als Gast Gottfried Brinkmann (v.l.) schauen Petra Kullack, Inge Kropp, Annette Wolf und Ursula Kühn (v.l.) nur für dieses Foto über die Schultern.

Werdohl - Irische Abende laufen in Werdohl traditionell sehr gut. Und so stellt Gottfried Brinkmann wieder einen auf die Beine. Gemeinsam mit dem Kleinen Kulturforum (KKF) im Bahnhof organisiert er ein Konzert mit Eleanor Shanley und Charlie McGettigan im Café Grote. Am Montagabend trafen sich die KKF-Vorstandsmitglieder mit Brinkmann, um die letzten Details abzusprechen.

Im Zuge dieser Arbeitssitzung gaben die Verantwortlichen des Kleinen Kulturforums auch bereits bekannt, welche anderen kulturellen Höhepunkte sie für das noch junge Jahr planen. Da wird beispielsweise das bewährte Lüdenscheider Duo Ruth Schimanski und Rudolf Sparing nach Werdohl zurückkehren. Harfenmusik und Kabarett werden geboten. Und neben einer Volkslieder-Matinée wird es auch ein Rhythm-and-Blues-Konzert geben.

Los geht es im Kulturbahnhof bereits am Sonntag, 7. Februar. Dann soll ab 18 Uhr das Jahr fürs Kulturcafé starten. Das bereits angesprochene Zweiergespann Schimanski/Sparing möchte an diesem Abend unter dem Motto „Ich dich auch – Du mich auch...“ Gedichte, Satiren und weitere Texte präsentieren, die sich allesamt um die Themen Liebe und Ehe drehen.

Das Harfen-Duo Queens gastiert am Sonntag, 28. Februar, ab 17 Uhr im Kleinen Kulturforum. Der Spätnachmittag steht unter der Überschrift „The Garden of Adonis“. Den Garten des Schönlings wollen die Instrumentalisten Hanna Rabe und Beatrix Schulte dann musikalisch darstellen.

Rabe war bereits zu Gast im KKF. Im Juni 2013 schrieb der Süderländer: „Rabes Finger tanzten über die Saiten ihres monströs-großen Instrumentes – streichelten sie hier, schlugen sie dort hart an. Dazu bediente sie mit den Füßen die Pedale des Klangwunders. Das war ein außergewöhnlicher Hörgenuss.“

Peter Brunnert stattet dem KKF im März seinen Besuch ab. Der Kabarettist referiert am Sonntag, 13. März, ab 11.30 Uhr übers Bergsteigen – aber so betonen die Kulturforums-Verantwortlichen nicht (nur) für Alpinisten. Ebenfalls Kabarettistisches gibt es dann am Sonntag, 24. April. Dann heißt es ab 18 Uhr bei Nils Heinrich: „Mach doch ‘n Foto davon“.

Eine Volkslieder-Matinée folgt am Sonntag, 8. Mai. Ab 11.30 Uhr singt dann Bariton Christoph von Weitzel. Volksweisen aus fünf Jahrhunderten beschäftigen sich dann mit dem Morgen, der Geburt, der Nacht und dem Tod. Der Vormittag soll unter dem Banner „Schläft ein Lied in allen Dingen“ stehen.

Vom 9. bis zum 13. Mai werden Schüler der Albert-Einstein-Gesamtschule im KKF ausstellen. Die Kunst der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist es immer wert, einen Blick zu riskieren.

Rhythm-and-Blues-Musiker Roland Berens bringt schließlich nach der Sommerpause ganz neue Klänge ins KKF. Am 28. August oder am 4. September will er im Rahmen eines Kulturcafés nicht nur seine Lieblingsmusik präsentieren. Vielmehr möchte er dem Publikum auch Texte des uruguayischen Dichters Horacio Quiroga vorstellen.

Nach dem irischen Abend, der am Samstag, 1. Oktober, um 20 Uhr beginnt – Einlass ist eine halbe Stunde zuvor – , geht es in den kulturellen Herbst, der aber von den KKF-Verantwortlichen noch nicht derart detailliert geplant wurde, dass die Veranstaltungen spruchreif wären.

Bei der letzten Mitgliederversammlung war Jürgen Hennemann als langjähriger Kuratoriumssprecher – im Kuratorium sind die Kultur tragenden Vereine und Institutionen sowie die Kulturschaffenden in Werdohl vertreten – ausgeschieden. Die Funktionsstelle wurde nicht wieder neu besetzt.

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