Kreuzkirche steht vor der Aufgabe

Die evangelische Kirchengemeinde Werdohl gibt die Kreuzkirche auf der Königsburg auf.

Werdohl - Die Evangelische Kirchengemeinde Werdohl wird die Kreuzkirche samt den dazugehörigen Gemeinderäumen mit Ablauf des Jahres 2018 aufgeben. Das noch eine Woche im Amt befindliche Presbyterium der Gemeinde hat das am Donnerstagabend so entschieden.

Zur Debatte stand nicht mehr der Zeitraum der Schließung, sondern nur noch die Entscheidung zwischen der Kreuzkirche auf der Königsburg und der Friedenskirche in Eveking. Für die Konzentration auf die Christuskirche mitten in der Stadt und nur noch eine weitere Kirche hatte sich das Presbyterium schon Ende vergangenen Jahres ausgesprochen. Schon sehr lange galt die Kreuzkirche eher als verzichtbar als die Friedenskirche. Die Kreuzkirche liegt relativ nahe an der Innenstadt, während die Friedenskirche die äußeren Gemeindebereiche im Versetal abdeckt. Nach der Pensionierung von Pfarrer Kämper wurde das zur Kreuzkirche gehörende Pfarrhaus vermietet. Im Pfarrhaus neben der Friedenskirche wohnt der derzeitige Presbyteriumsvorsitzende Pfarrer Dirk Grzegorek. Die Evangelische Kirchengemeinde hatte sich schon vor Jahren mit kirchlichen Gebäuden und Gottesdienstangeboten aus Ütterlingsen und zuletzt auch aus Pungelscheid zurückziehen müssen.

Der Abstimmungsprozess über die jetzt beschlossene Kirchenschließung wurde von Superintendent Klaus Majoress begleitet. Diese Entscheidung soll der Gemeinde nach dem Gottesdienst am 6. März vorgestellt werden. An diesem Tag wird das alte Presbyterium verabschiedet und das neu gewählte Gremium eingeführt.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare