Kompanieführer erklärt Änderungen beim Festumzug

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Kompanieführer Klaus-Dieter Webert (l.) informierte bei der Frühjahrsversammlung im Ütterlingser Krug unter anderem über Änderungen beim anstehenden Schützenfest. Geschäftsführer Udo Franke und Sportleiter Martin Markowski (r.) berichteten kurz.

Werdohl - Änderungen beim Schützenfest, die Kameradschaftskasse und eine magere Beteiligung an Schießveranstaltungen: Diskussionsstoff gab es für die 1. Kompanie des Werdohler Schützenvereins bei ihrer Frühjahrsversammlung genug.

18 Mitglieder kamen am Sonntagmorgen für einen regen Austausch in der Gaststätte Ütterlingser Krug zusammen.

Zunächst richtete Kompanieführer Klaus-Dieter Webert den Blick auf die Veranstaltungen des vergangenen Winters. Gelungen sei der Kameradschaftsabend mit Gästen aus Hülscheid; ebenso wie der Königsball bei Martin Pache. „Toll, dass sich für das Schneegestöber im Festsaal Riesei mehr Helfer gemeldet hatten, als nötig“, freute sich Webert. Die Band Radspitz kam an. Die Schützen konnten viel Bier verkaufen. Einem vierten Schneegestöber im Februar 2017 stehe nichts im Wege, so der Kompanieführer. Auch das Osterfeuer habe bei gutem Wetter viele Besucher zum Schützenplatz gelockt. Gute Einnahmen unterstützen nicht nur die Kasse der vorrangig ausrichtenden Jungschützen, sondern auch die der Kompanien.

Etwas länger tauschten sich die Schützen am Sonntag über ihre Kameradschaftskasse aus. Diese war einst eingerichtet worden, um im Falle von Beerdigungen eine Anzeige und einen Kranz finanzieren zu können. „Erfreulicherweise kam die Kasse länger nicht zum Einsatz“, meinte Klaus-Dieter Webert. Sie solle keinesfalls eine „schwarze Kasse“ sein. Deshalb möchte der Kompanieführer alsbald Rat bei einem Rechtsberater einholen. Das Thema komme dann bei der Herbstversammlung erneut zur Sprache.

Für das Schützenfest am ersten Wochenende im Juli müssten sich die Schützen vor allem auf Änderungen beim großen Festumzug einstellen, berichtete Webert. Da der Brüninghaus-Platz nicht zur Verfügung stehe, regte er an, sich freitags im Bereich des Busenhofs zu treffen. Der Umzug am Sonntag dürfe nicht mehr über Bundesstraßen führen: „Es ist davon auszugehen, dass die Lüdenscheider Straße und Teile der Bahnhofsstraße ausgelassen werden.“ Dementsprechend müssten die Girlanden teilweise anders platziert werden.

Da stetig weniger Mitglieder am regelmäßigen Schießen teilnehmen, regte Sportleiter Martin Markowski an, von samstags auf mittwochs zu wechseln. Das käme wohlmöglich Fußballfans gelegen. Die Versammlung war einverstanden. Nun soll der Wirt im Restaurant Vier Jahreszeiten gefragt werden, inwieweit dies möglich ist.

Nächster Termin für die 1. Kompanie ist der 1. Mai. Dann wandern die Schützen vom Freibad zum Rentrop.

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