Königsburg: Woge lässt drei Häuser abreißen

+
Ingo Wöste (links) und Markus Zanger überzeugten sich vom Fortschritt des Abrisses.

Werdohl - Vom zweiten Doppelhaus stand am Mittwoch noch ein Bruchteil. Das erste war schon komplett in einen Haufen Schutt verwandelt: Die Wohnungsgesellschaft (Woge) Werdohl hat begonnen, dem Quartier auf der Königsburg ein neues Gesicht zu geben.

Nachdem etliche Häuser der Woge in diesem Bereich modernisiert wurden, werden jetzt drei Doppelhäuser an der Oststraße komplett abgerissen, um, wie berichtet, Platz für einen Neubau zu machen. Dort soll unter anderem ein Nachbarschaftshilfezentrum entstehen.

Insgesamt wurden 18 Wohnungen innerhalb eines Jahres „leergezogen“. Fast alle Mieter seien in andere Gebäude der Woge umgezogen, sagte Geschäftsführer Ingo Wöste am Mittwoch. Vor drei Wochen wurden dann die Versorgungsleitungen der Häuser gekappt. Jetzt ist die Firma Ossenberg aus Neuenrade damit beschäftigt, die Gebäude aus dem Jahr 1928 dem Erdboden gleichzumachen. Der Bauschutt wird dabei sorgfältig getrennt und soweit möglich recycelt, erklärt Markus Zanger, als Bauingenieur bei der Woge zuständig für das Bauvorhaben. So würde beispielsweise das Ziegel- und Betonmaterial geschreddert und zum Verfüllen des Bauplatzes verwendet. Sobald das Grundstück „baureif“ sei, werde mit dem Neubau begonnen.

Für die Dauer der Abrissarbeiten bleibt die Oststraße in diesem Bereich komplett gesperrt. Während des Neubaus hofft Markus Zanger mit einer einseitigen Verkehrsführung auszukommen.

Für den Abriss hat die Woge rund 60 000 Euro veranschlagt, sagte Wöste. Die Maßnahme sei eine „strategische Entscheidung“ und der letzte Baustein bei der Runderneuerung des Quartiers. Die geringen Leerstände im Baubestand seien ein Beleg dafür, dass die Woge sich den Bedürfnissen des Marktes gut angepasst habe.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare