NHZ Königsburg soll Mitte 2017 bezugsfertig sein

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Die Schüppen kamen am Montag beim offiziellen „ersten Spatenstich“ nur symbolisch zum Einsatz, der Bagger begann danach mit den eigentlichen Tiefbauarbeiten für das Nachbarschaftshilfezentrum Königsburg der Wohnungsgesellschaft.

Werdohl - Ordentlich verdreckte Schuhe und Stiefel waren es allen am Neubau des Nachbarschaftshilfezentrums Beteiligten wert, sich für den symbolischen „ersten Spatenstich“ in den Matsch des Baugeländes zu stellen.

Immerhin investiert die Werdohler Wohnungsgesellschaft Woge 3,325 Millionen Euro in das dritte NHZ der Stadt auf der Königsburg.

Bürgermeisterin Silvia Voßloh, Woge-Geschäftsführer Ingo Wöste, Woge-Aufsichtsratsvorsitzender Lutz Menshen, Pflegedienstleiterin Kerstin Liebeskind, Woge-Prokurist Markus Zanger und die Architektinnen Jutta Fiebig und Julia Hartmann sowie Vertreter vom Tiefbauunternehmen Ossenberg und vom Hochbauer Santos freuten sich sichtlich darüber, dieses große Projekt endlich gemeinsam beginnen zu können.

Woge-Geschäftsführer Wöste präsentierte noch einmal die Eckdaten des Neubaus. Bereits im vergangenen Sommer waren drei Wohnblöcke mit 18 unsanierten Wohnungen abgerissen worden. Zum Teil mussten die Häuser noch freigezogen werden, die meisten Mieter seien im Bestand der Woge untergekommen.

In dem Neubau nach dem Konzept des Nachbarschaftshilfezentrums Ütterlingsen sollen 21 Wohnungen und eine Wohngemeinschaft mit acht Plätzen entstehen. Die auf die Bedürfnisse der Bewohner abgestimmte Betreuung in pflegerischer Hinsicht wird vom Plettenberger Dienst Kerstin Liebeskind angeboten. Wer Interesse hat, später in eine der Wohnungen oder die Wohngemeinschaft einzuziehen, kann sich jetzt schon an die Wohnungsgesellschaft wenden.

Von den 3,325 Millionen Euro Baukosten stammen 2,5 Millionen Euro Darlehen aus der Wohnungsbauförderung des Landes. Der Zins beträgt für die Woge ein Prozent, der Rest sind Eigenmittel. Wöste: „Nur so können wir eine Miete von 4,65 Euro realisieren. Günstiges Darlehen, günstige Miete.“ Einziehen könne man ausschließlich als Inhaber eines Wohnberechtigungsscheins, so Wöste. Die Gesellschafter der Woge sind zu 50 Prozent die heimische Wirtschaft, zu 40 Prozent die Stadt Werdohl und zu zehn Prozent die Stadt Neuenrade.

Auf der Königsburg werde im Wesentlichen dasselbe Konzept wie im Ütterlingser NHZ gefahren. Das NHZ in Pungelscheid sei noch nicht ganz so weit entwickelt wie das in Ütterlingsen. Natürlich sei der Neubau hochenergetisch nach den neuesten Verordnungen und natürlich vollständig barrierefrei. Das Quartierskonzept für die Königsburg sehe vor, dass die Menschen so lange wie möglich in ihrem Stadtteil wohnen bleiben können. Ütterlingsen habe die Erwartungen voll erfüllt.

Wöste: „Wir sind komplett vermietet, wir haben keinen Leerstand. Das liegt unter anderem auch an den NHZ’s.“

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