Bau des NHZ auf der Königsburg liegt im Zeitplan

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Woge-Chef Ingo Wöste (von links), Mietbetreuerin Birgit König, Julia Hartmann vom Architekturbüro, Bauleiter Markus Zanger, Jutta und Ralf Fiebig vom Architekturbüro und Zimmermann Eckhard Ross genießen schon einmal den Ausblick von einem der Balkone.

Werdohl - Richtfest wurde am Montagvormittag auf der Woge-Baustelle an der Oststraße gefeiert. Der Bau des neuen – dritten – Nachbarschaftshilfezentrums (NHZ) liegt damit absolut im Zeitplan. Alle Beteiligten zeigten sich beim Ortstermin hochzufrieden.

Die Gesamtinvestitionskosten liegen bei stolzen 3,325 Millionen Euro. Woge-Chef Ingo Wöste betonte: „Aufgrund der öffentlichen Förderung der Einrichtung liegt der Mietpreis letztlich aber bei lediglich 4,65 Euro.“ Dafür wird viel geboten: Ein Rundgang durch die Räume der späteren Wohngruppe lässt die Anwesenden staunen: „Der Gemeinschaftsraum ist ja riesig“, sagt Mietbetreuerin Birgit König.

Der Bezug ist für Ende 2017 geplant „Ohne Neubauten kann die Woge nicht überleben“, stellt Wöste klar. Dann berichtet er davon, dass die umliegenden Woge-Wohnhäuser zuvor saniert worden waren. „Leider gibt es neben unserem NHZ noch Leerstände, die nicht so schön aussehen.“

Das dritte NHZ in Werdohl soll „Ende 2017“ bezugsfertig sein, kündigt dann Bauleiter Markus Zanger an. „Die Elektriker sind ja schon zugange. Noch im August folgt die Dachabdichtung“, gibt er einen Ausblick. „Mitte September folgt der Einbau der Fenster. Die Arbeiten an der Heizung, der Küche und den Sanitäranlagen stehen kurz vor der Vergabe. Und im November wird der Aufzug eingebaut.“ 

Jutta Fiebig vom Architekturbüro Fiebig schwärmt: „Die Aussicht von hier ist wirklich schön.“ Ihr ausgestreckter Arm zeigt auf die Serpentinen in Richtung Neuenrade. Bauleiter Zanger ergänzt: „Und auf diesen Balkonen hier können die Bewohner die Abendsonne so richtig genießen.“ 

Dann begibt sich die Besichtigungsgruppe von der obersten Etage wieder nach unten und stellt fest: Die Tiefgarage bietet Platz für zwölf Stellplätze. Es können also durchaus Menschen ins NHZ ziehen, die noch mobil sind und ein Auto fahren.

Übrigens, so verrät Mietbetreuerin Birgit König, hat es zwischenzeitlich bereits 40 Miet-Anfragen für das noch im Bau befindliche Objekt gegeben. Das NHZ wird letztlich 21 Wohn-Einheiten und zusätzlich einer Wohngruppe mit acht Bewohnern Platz bieten.

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