Für die Klassenkasse: Sponsorenlauf an der AEG

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Alle Jahrgänge nahmen am gestrigen Sponsorenlauf an der AEG teil.

Werdohl - Die Schüler der Albert-Einstein-Gesamtschule (AEG) in Werdohl zählten am Dienstag Runden – und wurden dafür finanziell belohnt. Denn pro gelaufener Strecke im Stadion Riesei wurde jeder Schüler von Sponsoren finanziell unterstützt.

Der Erlös kommt der Schule und den Schülern selbst zu Gute. „Die Schüler haben sich die Sponsoren eigenständig gesucht – sie werden von Unternehmen unterstützt oder von Eltern und Bekannten“, sagte Volker Thomas, Sportlehrer der AEG.

Zwei Drittel der Summe gehen an den Förderverein der Schule und ein Drittel in die Klassenkasse: „Für Klassenfahrten oder die Abschlussfahrt“, sagte Thomas. Pro gelaufener Runde gab es ein Gummiband ums Handgelenk – um möglichst viele zu sammeln, blieben den Schülern eineinhalb Stunden Zeit.

Lehrer laufen auch mit

„Die Jahrgänge laufen nacheinander“, sagte Thomas weiter. „Erst die Fünfer und Sechser, dann die Siebener und Achter – und immer so weiter.“ Darüber hinaus trat auch eine Lehrerstaffel zum Sponsorenlauf an. Unterstützt wurden sie vom Kollegium sowie der Menshen Container GmbH und der Werdohler Bürgergemeinschaft.

Der Sponsorenlauf fand vor einigen Jahren bereits mehrfach an der AEG statt. Allerdings in deutlich größerem Umfang: „Damals liefen alle Jahrgänge gleichzeitig. Dazu wurden Straßen gesperrt und der ganze Bereich um die Schule herum genutzt“, sagte Reinhard Schulte, Schulleiter der AEG.

"Es ist ein Gemeinschaftserlebnis"

In diesem Jahr sei das Programm etwas reduziert worden – mitmachen konnten dennoch alle Klassen. „Die Sportfachgruppe und der Förderverein haben den Lauf vor allem voran getrieben“, betonte Schulte. „Die Aktion hat für alle Kollegen einen hohen organisatorischen Arbeitsaufwand bedeutet – sie haben das wirklich toll gemacht.“

Immerhin müsse für den Sponsorenlauf ein ganzer Tag freigeschaufelt werden: „Das ist oft schwierig, aber es ist auch ein Gemeinschaftserlebnis, für das wir uns Zeit nehmen müssen“, sagte Schulte

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