Kita GerneGroß erhält Förderbescheid

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In der Kita Gernegroß werden künftig fünf Gruppen betreut.

Werdohl - Neben der – traditionell politisch unkommentierten – Haushaltseinbringung hatte der Rat am Montagabend noch einige andere Dinge zu verhandeln.

Die überraschendste Nachricht kam gegen Ende der Sitzung von Fachbereichsleiter Bodo Schmidt zum Tagesordnungspunkt Bekanntgaben. Er habe erst vor kurzem erklärt, so leitete er verschmitzt ein, dass es bis zur Ratssitzung höchstwahrscheinlich keinen Förderbescheid für den Umbau der Kindertageseinrichtung GerneGroß geben werde. Schmidt: „Es ist aber doch so!“ 

Tatsächlich habe er eine Zusage über 128 526 Euro erhalten, mit diesem Geld sei die Finanzierung der Erweiterung der Kita für den dauerhaften Betrieb mit fünf Gruppen auf jeden Fall abgesichert. Noch vor drei Wochen im Hauptausschuss war darüber diskutiert worden, wie dieser nötige Umbau bezahlt werden könnte, falls es keine Förderung gebe. Dem Beschlussvorschlag im Rat konnte am Montag ausnahmslos jeder folgen.

Eine positive Nachricht gab Bürgermeisterin Silvia Voßloh im Rahmen ihrer Haushaltseinbringung (wir berichten noch ausführlich) bekannt: Die Felshangsicherung im Bereich des Tunnelportals Altenaer Straße werde im nächsten Jahr vorgenommen. In 2017 könnten Radfahrer und Fußgänger den Weg sicher passieren. Tatsächlich wird der Weg – verbotener Weise – auch jetzt ständig genutzt. 

Voßloh: „Es ist verständlich und nachvollziehbar, dass viele Bürger über die lange Sperrung verärgert sind.“ Die Stadt habe als Stärkungspaktkommune nach Möglichkeiten finanzieller Unterstützung gesucht und sie auch gefunden. Voßloh: „Nach gefühlten Jahrzehnten können wir im kommenden Jahr diese Maßnahme endlich in Angriff nehmen.“ WBG-Fraktionsvorsitzender Volker Ossenberg zog den schon vor einiger Zeit gestellten Antrag zurück, das Schulzentrum Riesei komplett auf seine Bausubstanz hin zu untersuchen. Fachbereichsleiter Schröder stellte dafür Kosten in Höhe von bis zu 35 000 Euro in Aussicht. 

Außerdem kenne die Verwaltung dieses Gebäude durch zahlreiche Expertisen außerordentlich gut. Für die WBG reichte es am Montag aus zu erfahren, dass der Brandschutz am Riesei auf dem neuesten Stand sei. Die Verwaltung wurde per Protokoll beauftragt, Auskünfte über eventuell schadstoffbelastete Bausubstanzen einzuholen.

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