Kirchencafé im Gemeindehaus der Christuskirche besteht seit zehn Jahren

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Elise Drews (links) und Erika Santorek besuchen seit der Eröffnung vor zehn Jahren regelmäßig das Kirchencafé.

Werdohl - Elise Drews und Erika Santorek haben es sich mit Kuchen und Kaffee in einer Sitzgruppe des Gemeindehauses der Christuskirche gemütlich gemacht. Sie sind treue Gäste des Kirchencafés. Gestern feierten die Organisatoren dessen zehnjähriges Bestehen.

„Heute kommen auch viele Männer, ich bin ganz begeistert“, freut sich Renate Güth-Mähl über den großen Andrang zum Jubiläum. Gemeinsam mit Ingrid Grammel und Sigrid Reininghaus rief sie das Kirchencafé 2006 ins Leben. Damit schuf das Trio eine Gelegenheit für Begegnungen und nette Gespräche.

Das wissen Elise Drews und Erika Santorek sehr zu schätzen. Beide Frauen kommen seit dem ersten Kirchencafé zu jedem Treffen. „In unserem Alter muss man ja auch was mitmachen und nicht nur zu Hause sitzen“, sagt Santorek. Elise Drews findet lobende Worte für den Kuchen: „Der ist selbst gebacken und schmeckt immer so lecker.“

Gisela Bernfeld (links) nimmt das Angebot des Kirchencafés gern in Anspruch und nimmt Kuchen und Torte mit nach Hause.

Das gilt auch für die Käsesahnetorte von Adolf Knauer. Als einziger Mann unter zehn Frauen versorgt der gelernte Konditor die Café-Besucher regelmäßig mit allerlei Leckereien. Nach der schnell ausverkauften Käsesahnetorte zum Jubiläum dürfen sich die Gäste das nächste Mal über Donauwelle freuen.

Auch wenn Knauer nicht mehr in seinem Beruf tätig ist trägt er gern seinen Anteil bei: „Das verlernt man nicht, das hat man so drin“, sagt er. Mit dem Café wurde aber nicht nur eine Begegnungsstätte sondern auch die Möglichkeit geschaffen, die evangelische Kirchengemeinde finanziell zu unterstützen.

Das war damals der Gedanke hinter der Idee. „Das Geld bei der Kirche wurde knapp“, erklärt Güth_Mähl. Der Erlös aus dem Kirchencafé sei anfangs direkt an das Kreiskirchenamt überwiesen worden. Inzwischen kommt es speziellen Bereichen oder Projekten wie der Jugendarbeit, der Flüchtlingshilfe oder der Erneuerung der Heizung zu Gute.

Zum zehnjährigen Bestehen hatten die Organisatoren kleine Geschenke in Form von Karten mit Kaffeepulver vorbereitet. Diese wurden gern angenommen. Auch von Gisela Bernfeld. Sie kaufe immer den Kuchen, den sie mit nach Hause nehme, um ihn sich in aller Ruhe schmecken zu lassen. Bei den drei Organisatoren herrscht Arbeitsaufteilung.

So ist Ingrid Grammel für die Organisation der Tortenbäcker und des Aufräumteams zuständig. Sigrid Reinighaus kümmert sich um die Dekoration. „Das ist uns sehr wichtig. Die Menschen sollen sich hier ja wohl fühlen“, betont Renate Güth-Mähl. Sie selbst übernehme die Kasse.

Die drei Frauen hoffen, dass es das Café noch lange an jedem ersten Freitag im Monat im Gemeindehaus geben wird.

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