Mitarbeiterzahl bei Stauff in 2015 konstant

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Werdohl - Die Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG ist ohne Kurzarbeit in das neue Jahr gestartet. Das berichtete Unternehmenssprecher Boris Mette am Freitag auf Nachfrage. Natürlich könne und dürfe sich auch Stauff nicht vor der weltweiten konjunkturellen Entwicklung verschließen, begründete Mette die teilweise Kurzarbeit in Oktober und November des vergangenen Jahres in der Werdohler Fertigung.

In sehr wenigen ausgewählten Fertigungsbereichen sei für zwei Monate Kurzarbeit gefahren worden. „Kurzarbeit ist ein gutes Werkzeug, um auf Schwankungen der Konjunktur zu reagieren, ohne sich von Mitarbeitern trennen zu müssen“, gibt Mette die Unternehmenssicht wieder.

In diesen beiden Monaten seien in einigen Teilbereichen der Fertigung die Schichten reduziert worden. Damit einher gegangen sei bei einigen Mitarbeitern ein kurzfristiger Einkommensrückgang. „Dass der Einzelne damit nicht glücklich ist, ist vollkommen klar“, so Mette.

Kurzarbeit sei nur in diesen beiden Monaten in ganz deutlich eingegrenzten Produktionsbereichen gefahren worden. Bereits im Dezember sei Stauff wieder auf die übliche Beschäftigung mit allen Schichten zurückgekehrt.

So gehe das Unternehmen ins neue Jahr: Ohne Kurzarbeit, ohne Einstellungsstopp. Die Kooperation mit Voswinkel bringe „Wind in die Segel“. 230 Menschen arbeiten bei Stauff in Werdohl, insgesamt sind bei Stauff 350 Leute beschäftigt. In der Unternehmensgruppe sei die Personaldecke im vergangenen Jahr konstant geblieben, unterm Strich habe es sogar einen Arbeitsplatz mehr gegeben.

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