Kanalsanierung: Im Wiesenfeld sind Rohre undicht

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Das Wiesenfeld ist ein Abzweig des Versetals. Dort muss der Kanal saniert werden.

Werdohl -  In den Kläranlagen des Ruhrverbands kommt mehr Wasser an, als in den angeschlossenen Haushalten verbraucht wird – Folge undichter Rohre, durch so genanntes „Fremdwasser“ in die Kanäle drückt. Weil das die Kosten in den Klärwerken in die Höhe treibt, hat sich der Ruhrverband in den vergangenen Jahren auf die Suche gemacht und unter anderem Im Wiesenfeld undichte Rohre entdeckt, in die bei Regenwetter ein benachbarter Bach drückt.

Das soll jetzt unterbunden werden: Am Donnerstag tagte der Vergabeausschuss. Er beauftragte die Mendener Firma Künzel mit der Sanierung des Kanals im so genannten Inlinerverfahren. Das bedeutet, dass Schlauch in die Rohre gezogen und anschließend mit Kunstharz stabilisiert wird. Etwas über 100 000 Euro müssen ausgegeben werden, um den Kanal auf diese Weise wieder abzudichten.

Auf diesen Kosten bleibt die Stadt Werdohl nicht allein sitzen: Die Straße Im Wiesenfeld befindet sich im Grenzgebiet zu Herscheid, es hängen auch Häuser der Nachbarkommune am Kanal. Deshalb ist vertraglich geregelt, dass Herscheid sich an den Unterhaltungskosten beteiligen muss. - ben.-

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