Arbeiten an der Selvestraße dauern noch cirka 50 Werktage

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Nach einer längeren Pause werden die Arbeiten an der Selvestraße wieder aufgenommen. Die alten Kanalrohre, die in der Straße verlegt sind, sind in einem so schlechten Zustand, dass sie komplett erneuert werden müssen.

Werdohl - Eine ganze Weile werden die Anwohner der Selvestraße noch mit den Behinderungen durch die Baustelle in ihrer Nachbarschaft leben müssen. „Ich schätze, es werden noch 50 Werktage benötigt, bis die Arbeiten abgeschlossen sind“, sagt Thomas Schmidt von der Stadt Werdohl.

Allerdings räumt er ein: „In dieser Jahreszeit muss man mit Zeitangaben sehr vorsichtig sein. Wenn jetzt noch einmal ein Wintereinbruch kommt, dauert es unterm Strich natürlich länger. Dann müssen die Arbeiten wieder ruhen.“

Genau das war bisher der Fall. Im November des vergangenen Jahres hatte die Maßnahme begonnen – finanziert aus dem Sondervermögen Abwasser der Stadt Werdohl. Insgesamt 260 500 Euro sind für diese Kanal- und Fahrbahnsanierung im Versetal veranschlagt. „Über die Feiertage gab es dann eine Pause“, sagt Schmidt. Aufgrund unpassender Witterung und aus Krankheitsgründen habe die bauausführende Straßen- und Tiefbau GmbH aus Kirchhundem die Weihnachtspause verlängert – jetzt wird auf der Baustelle aber wieder gearbeitet.

Die alten Kanalrohre, die in der Selvestraße verlegt sind, sind in einem so schlechten Zustand, dass sie komplett erneuert werden müssen. In diesem Zuge wird auch das Pflaster der Straße großflächig aufgenommen und anschließend wieder hergestellt, so die Information durch die Stadt Werdohl.

Zwischenzeitlich war eine Fußgängerampel eingerichtet worden, um Passanten, die zur Bushaltestelle der MVG wollen, das Überqueren der Bundesstraße zu erleichtern. Das sei nun nicht mehr notwendig, sagt Schmidt und weist auf eine Mitteilung der Märkischen Verkehrsgesellschaft hin: Die Haltestelle Am Großen Stück wird nicht mehr angefahren.

„Fahrgäste der Linien 61, 261 und ALF 66 werden ab sofort gebeten, die Haltestelle Selvestraße zu benutzen“, schreiben die Verantwortlichen der MVG.

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