Begrünung: Brüninghaus-Platz und Stadtspange

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Bäume, Hecken und auch Blühpflanzen: Jürgen Henke (links) hatte zahlreiche Pläne und Informationen für die Interessierten mit zum Brüninghaus-Platz gebracht.

Werdohl - Auf reges Interesse bei den Werdohlern stieß am Samstagvormittag eine Aktion von Jürgen Henke in seiner Funktion als Vorsitzender des Umwelt- und Stadtentwicklungsausschusses (Ustea).

Henke informierte am Rande des Brüninghaus-Platzes über dessen weitere Gestaltung mit Pflanzen und Sitzgelegenheiten. Die Begrünung solle noch in diesem Herbst erfolgen, da Hecken und Bäume dann erfahrungsgemäß gut angingen. 

Nachdem alle mitgebrachten Pläne an die Schaufenster des WK-Warenhauses geklebt waren, erläuterte Jürgen Henke diese: „Wie sie diesen Punkten hier entnehmen können, werden neun sogenannte Sumpf- oder Boulevard-Eichen aufgestellt.“ Die Pflanzlöcher sind bereits zu finden. 

Die Bäume würden mit einer Höhe von etwa fünf Metern geliefert und sollen ausgewachsen bis zu 15 Meter messen. „Bis die Bäume ausreichend Schatten bringen, sind ins Pflaster Bodenhülsen eingelassen. In diese kann die Stadt bei Veranstaltungen große Sonnenschirme stellen“, erläuterte Henke weiter. Desweiteren verfüge der Platz über zahlreiche Stromanschlüsse und Wasserabflüsse: „Auf Wunsch der Marktbeschicker soll der Wochenmarkt im nächsten Jahr auf dem Brüninghaus-Platz stattfinden – nicht zerstückelt, sondern mit allen Ständen gemeinsam an einem Ort.“ 

Sitzplätze inmitten des Geschehens entstünden auf den Betonquadern, die noch Holzauflagen bekämen. Auch die Stadtspange hin zum Lenneufer werde begrünt. Im Bereich WK-Parkplatz sollten acht schmalkronige Hainbuchen gesetzt werden, darunter Lavendel und Zierlauch. Zwischen Spielplatz und Goethe-Parkplatz seien Hecken und drei Silberweiden vorgesehen. 

Anregungen aus einer anschließenden Diskussion mit den Passanten versprach Jürgen Henke mit in den Ausschuss zu nehmen: Die Müllcontainer könnten doch immergrün bepflanzt und die Pläne in die Schaukästen an der Bushaltestelle gehängt werden. Außerdem könnte der Trampelpfad vom WK-Parkplatz zur Stadtspange befestigt werden, da die Abkürzung offenbar gerne gewählt wird. J pia

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