Jubiläumskonzert würdigt Prince

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Die Jubiläums-Besetzung mit Sängerin Ilenia Romano, Bassist Engelien (rechts) und dem Gitarristen Dennis Hormes sowie dem holländischen Schlagzeuger Berni Bovens.

Werdohl - „Das Alt Werdohl ist wie ein Wohnzimmer für mich“, verriet Martin Engelien, Initiator und Bassist der Go Music-Konzerte. Dieses Jahr feiert das Projekt 20-jähriges Bestehen und gastierte vergangenen Freitagabend im Alt Werdohl.

Seit 20 Jahren tourt Martin Engelien mit einer immer anders zusammen gesetzten Band durch verschiedene Clubs und spielt seit 2002 regelmäßig im Alt Werdohl. Dass Werdohl wesentlich kleiner ist als andere Orte der Konzerttour spiele dabei keine Rolle: „Im Prinzip spielen wir überall wo eine Steckdose ist“, macht Engelien deutlich. „Die Werdohler sind musikbegeistert – also kommen wir gerne immer wieder!“

Den Auftakt gestaltete die Band mit dem Prince-Hit „Don’t have to be rich“, um den kürzlich verstorbenen US-Popstar zu würdigen. Im Kontrast dazu präsentierte die italienische Sängerin Ilenia Romano, die Engelien als „schönste Stimme Sardiniens“ ankündigte, eine ruhige Ballade, die von ihrem eigenen Album stammt. Passend zu ihrem sonnigen Herkunftsland trug das Stück den Namen „sun“.

Die Interpretation des Songs „Get Lucky“ von Daft Punk sorgte für sichtlich gute Laune beim Publikum, das begeistert mitklatschte. Vor allem das musikalische Duell zwischen dem holländischen Schlagzeuger Berni Bovens und Bassist Martin Engelien führte die Stimmung zu einem weiteren Höhepunkt. Der Niederländer spielte unter Anderen mit Zucchero und Peter Fox. „Go Music ist eben immer unvorhersehbar und überraschend“, merkte Engelien an dieser Stelle an. Komplettiert wurde die Band mit dem deutschen Gitarristen Dennis Hormes, der bereits mit The Boss Hoss und DJ Bobo auf Tour war.

Vor der Pause wurde Engelien nostalgisch: Der Nancy Sinatra Song „These Boots are Made vor Walkin’ “, erinnere ihn an seine Kindheit, da ihn der Bass im Lied immer beeindruckt habe. Die Zuhörer der überaus gut gefüllten Musikkneipe konnte er auch mit seiner Version des Bassspiels überzeugen.

Die Stimmung war ausgelassen, fröhlich wurde sich im Takt der Musik bewegt. So nutzen viele Konzertgänger die Pause, um sich draußen für die zweite Session fit zu machen, denn: Das Alt Werdohl war gefüllt bis in die hinterste Ecke. Wen es bis ganz vor die Bühne zog, musste viel Mühe und Geduld beweisen. „So voll war es noch nie“, stellten einige Besucher fest.

So war das Jubiläumskonzert am Freitag ein voller Erfolg und unterhielt seine Gäste mit einer Mischung aus aktuellen Hits und Klassikern der 60er und 70er Jahre. Zehn Prozent der Einnahmen gehen übrigens an die Kinderhilfsorganisation „Happy for Children“.

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