FSV Werdohl will Rasenplatz im Stadion Riesei erhalten

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Der neue Kassenwart Simon Felbick (dritter von links) versteckt sich hier ein wenig beim Fototermin mit dem Vorstand der FSV um dessen wiedergewähltem Vorsitzenden Thomas Dinter (rechts).

Werdohl - Simon Felbick ist neuer Kassenwart bei der FSV. Er folgt damit auf Friedhelm Sasse. Ansonsten wurden im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Fußballvereins in der Gaststätte Ütterlingser Krug am Donnerstag alle Personen in ihren Vorstandsämtern bestätigt. Die Posten des stellvertretenden Schatzmeisters und des stellvertretenden Geschäftsführers bleiben jedoch unverändert vakant.

Zu Beginn Abends hielt Thomas Drost das Grußwort für einen der Trägervereine. Im Namen des TuS Jahn sagte er: „Es bleibt zu hoffen, dass als Ergebnis des jetzt eingerichteten Runden Tisches die Turnhalle Eveking und der Naturrasenplatz Riesei erhalten bleiben können.“ Die Fußballer des TuS Jahn hätten ein kleines Plus in der Kasse zu verzeichnen. Für die DJK Westfalia Werdohl teilte Friedrich Sasse mit, dass dort die Fußball-Abteilung aufgelöst worden sei.

Der FSV-Vorsitzende Dinter verkündete: „Der Verein ist gesund – operativ wie auch sportlich.“ Weiter führte er aus: „Mehr als ein Drittel unserer Mitglieder hat einen Migrationshintergrund. Wir sind auch offen für Flüchtlinge. Aber das ist ja selbstverständlich.“

Die Satzungsänderungen, mit denen der Vorstand vor einem Jahr beauftragt worden war, seien noch nicht abschließend formuliert. Das aber geschehe noch im Laufe des Jahres. Darin sollte ursprünglich festgelegt werden, dass „Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes Aufwandsentschädigungen gezahlt werden dürfen“.

Nach einem Jahr Pause 2015 will die FSV sich im Juni wieder am Stadtfest beteiligen. Neuer Standort werde an der Bücherei sei. Dort wollen die Kicker dem Publikum auch eine Liveband bieten.

In Hinblick auf den Naturrasenplatz Riesei und die Evekinger Turnhalle sei er optimistisch. Beide könnten als Ergebnis des Runden Tisches aus dem Sparpaket gestrichen werden. Des Weiteren sagte Dinter: „Die Stadt hat, so glaube ich, jetzt erkannt, dass sie ohne das Stadion nicht auskommt.“ Vereinsmitglied Helmut Köhler fügte an: „Im Juni ist es genau 50 Jahre her, dass das Stadion Riesei eingeweiht wurde.“ Das dürfe bei der jetzigen Diskussion nicht außer Acht gelassen werden.

Eine angedachte Überdachung für die Zuschauer am Kunstrasenplatz wolle Dinter aber derzeit nicht weiter verfolgen: „Das sollten wir hinten anstellen. Eine Erhaltung des Rasenplatzes ist mir einfach erst einmal wichtiger.“

Für sein jüngst erschienenes Fußballbuch erhielt Vorstandsmitglied Heinz Möller einen Sonderapplaus aller Anwesenden.

Rüdiger Backes erinnerte an die sportlichen Leistungen der FSV, die derzeit insgesamt 701 Mitglieder hat, in den zurückliegenden zwölf Monaten. Für die Jugendabteilung gab er bekannt, dass aktuell 271 Kinder und Jugendliche von der FSV trainiert und betreut würden. Der scheidende Kassierer Sasse berichtete zudem von einem erwirtschafteten Überschuss.

Zum Schluss diskutierten die Anwesenden über den Kunstrasenplatz. Dieser sei seit mindestens einem halben Jahr nicht abgezogen worden. Verantwortlich dafür sei die Stadt, namentlich der Bauhof. Der Platz sei nun „völlig kaputt“.

Folgende Mitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt: Thomas Dinter (1. Vorsitzender), Rüdiger Backes (2. Vorsitzender), Gustav Thoene (3. Vorsitzender und Gerätewart), Stefan Mühl (Schiedsrichter-Obmann), Winfried Kuschmiersz (Sozialwart), Michael Dinter (Beisitzer), Thomas Drost (Beisitzer), Thomas Kauth (Beisitzer), Udo Klüter (Beisitzer), Manfred Lopatenko (Beisitzer), Dieter Putze (Beisitzer), Ulrich Solmecke (Beisitzer).

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