25 Jahre Geschichte der Gesamtschule auf 160 Seiten

Bei der ersten Einschulungsfeier am 1. August 1990 sang der Lehrerchor zur Begrüßung der Eltern und der 113 Schüler.

Werdohl - Pünktlich zum 25-jährigen Bestehen der Albert-Einstein-Gesamtschule Werdohl (AEG) und deren Förderverein in dieser Woche erscheint die Festschrift zum Jubiläum. Heinz Rohe, ehemaliger Schulleiter und stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins, hat monatelang Archive durchforstet und die Geschichte der Schule auf 160 Seiten zusammengetragen.

„Mein größtes Problem war, die vielen Informationen, die ich im Kopf und zusammen getragen hatte, irgendwie zu komprimieren“, sagt Rohe. Vor der Kürzung hätte die Festschrift mehr als 200 Seiten umfasst. „Die Vorgabe war natürlich, dass es lesbar sein muss und zu lange Texte liest keiner. Also mussten auch viele Fotos rein. Damals gab es jedoch noch keine Digitalisierung und so musste jedes einzelne Bild erst einmal eingescannt werden.“

Die Bürgerinitiative Gesamtschule Werdohl (Big) sei besonders wichtig für die Entstehung der Schule gewesen, aus der am 26. April 1990 auch der Förderverein entstand. Gründungsziel sei damals gewesen, das Abitur für Schüler in Werdohl zu ermöglichen. „Das zählt auch heute noch zu unseren obersten Prioritäten“, sagt Meike Hille, stellvertretende Schulleiterin und Organisationsleiterin. „Außerdem versuchen wir stets den guten Ruf unserer Schule zu bewahren und zu stärken.“

Dazu würden auch das sehr engagierte Kollegium und der Förderverein beitragen. „Wir arbeiten sehr gerne mit den Lehrern zusammen. Es kommen immer viele von ihnen zu den Versammlungen, das ist im Vergleich zu anderen Schulen eher ungewöhnlich“, erzählt Thorsten Hänel, Vorsitzender des Fördervereins. Auch die Arbeit des nichtpädagogischen Personals sei sehr unterstützend.

Außerordentlich stolz ist die Schulleitung auf die vielen erfolgreichen Schulabgänger. Jedes Jahr würden rund 35 bis 50 Jugendliche das Abitur erlangen und mehr als 110 Schüler ihren Abschluss nach der 10. Klasse machen.

Besonders prägend seien die ersten zehn Jahre der Aufbauphase gewesen. Aber auch die sinkenden Schülerzahlen infolge der Gründung der Gemeinschaftsschule in Neuenrade und der Generationswechsel in der Schulleitung seien wichtige Etappen in der Entwicklung der Gesamtschule gewesen, sagt Rohe.

Viele Bilder, Zeitungsartikel, Anekdoten, Interviews und Befragungen von Ehemaligen füllen die Jubiläumsbroschüre. Die Auflage beträgt 500 Stück. Interessierte können die Festschrift für 2,50 Euro bei der Sparkasse und am Freitag bei der Jubiläumsfeier im AEG erwerben. „Der Preis ist aber bei weitem nicht kostendeckend. Ohne den Förderverein und die Sponsoren wäre das überhaupt nicht möglich gewesen“, erklärt Rohe.

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