Interessante Begegnungen in der Partnerstadt

Unterwegs in Derwentside: Diese Werdohler statteten der Partnerstadt jetzt einen Besuch ab. Er stand auch im Zeichen des 40-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft.

Werdohl - Das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft stand jetzt im Mittelpunkt einer Fahrt nach Derwentside. Alle 15 Teilnehmer äußerten sich am Ende positiv über das abwechslungsreiche Programm, das die Gastgeber vorbereitet hatten.

Die offizielle Begrüßung der Werdohler Delegation fand wieder im historischen Rathaus von Durham statt. Sie erfolgte in diesem Jahr durch die Bürgermeisterin von Durham, die gleichzeitig auch Landrätin und Vorsitzende des Parlaments der Grafschaft Durham ist.

Sehr interessant war die Besichtigung der „Transporter Bridge“ in Middlesborough. Diese Brücke besteht aus zwei riesigen Stahltürmen, zwischen denen Autos und Passagiere in einer Art Gondel an Stahlseilen hängend über den Fluss Tees transportiert werden. Es wurde versichert, diese Konstruktion sei einmalig auf der Welt. Vergleichbares gibt es in Rendsburg, wo eine vergleichbare Gondel an einer Eisenbahnbrücke hängt und über den Nord-Ostsee-Kanal schwebt.

Das Geburtshaus des Captain Cook, heute ein Museum, stand ebenfalls auf dem Programm. Die Zweigniederlassung einer holzverarbeitenden Firma mit Hauptsitz in Brilon konnte in Hexham nahe des Hadrianswalls besichtigt werden. Der deutsche Betriebsleiter äußerte sich begeistert von seinem Leben im Norden Englands. Besonderen Spaß machte die Besichtigung einer Brauerei im Kleinformat, die Black Paw Brewery in Edmundbyers. Die Anlage ist in einem einzigen Raum untergebracht, in dem gebraut wird und Gäste direkt neben den großen Fässern verköstigt werden. Der Eigentümer hat seinen festen Job gekündigt, um außergewöhnliches Bier zu brauen, das sich von der Massenware unterscheidet. Sein Plan scheint zu funktionieren. Voll Stolz berichtete er, die Black Paw Brewery sei bereits den Abgeordneten des britischen Unterhauses ein Begriff und auch dem Erzbischof von Canterbury. Schmunzelnd nahmen die Gruppe seine Ausführungen zur Kenntnis.

Einer aufmerksamen Leserin unserer Zeitung ist eine weitere interessante Begegnung zu verdanken. Auf der Jugendseite vom 14. August wurde von einer Gruppe Jugendlicher aus dem SOS–Kinderdorf in Lüdenscheid berichtet, die Durham besucht hatte. Vor Ort in Durham war es nicht schwierig, Kontakt zum Initiator dieser Reise herzustellen: Dr. Eric Baumgartner, einem ehemaligen Kinderdorf-Kind und jetzt Dozent an der Uni Durham. Er ließ es sich nicht nehmen, anlässlich eines Empfangs bei der Bürgermeisterin von Stanley vorbeizuschauen.

Für den Förderverein steht als nächstes die Vorbereitung auf das Apfelfest bei Crones auf dem Programm. Es sollen wieder Kartoffeln mit Kräuterquark sowie Sahnehering mit Kartoffeln verkauft werden.

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