Hüttendorf am neuen Platz

+
Beim Aufbau des Hüttendorfs auf dem Platz gegenüber der Stadtbücherei herrschte Zuversicht bei Veranstalterin Susanne Macaluso (re.) von der Stadtmarketing-Gesellschaft, dass das Wetter heute besser sein würde als beim Aufbau am Freitag.

Werdohl - Vor genau fünf Jahren war Susanne Macaluso um einiges aufgeregter als gestern Nachmittag – damals präsentierte sie im Auftrag der Stadtmarketing-Gesellschaft den ersten Werdohler Weihnachtsmarkt im damals neuen Gewand. 2010 gab es das erste Weihnachtshüttendorf in Werdohl, damals noch mit den aus Altena geliehenen Buden.

In früheren Jahren bestand der Werdohler Weihnachtsmarkt aus ein paar zugebuchten Verkaufsständen in der Freiheitstraße. Ambiente gab es keines und die zum Kauf gebotenen Dinge waren recht austauschbar. Nach deutlicher Kritik von allen Seiten stellte Susanne Macaluso für die Stadtmarketing-Gesellschaft ein neues Konzept auf die Beine, das bis heute in Abwandlungen Bestand hat. Ein Weihnachtsmarkt in heimeligen Buden von Werdohlern für Werdohlern sollte es werden, dazu ein Kreativmarkt mit dekorativen und handwerklich orientierten Angeboten für die Weihnachtszeit. Das Ganze sollte auch im Sinne der christlichen Weihnacht stattfinden und nicht nur als reine Verkaufsangelegenheit angesehen werden. Dazu gab (und gibt) es ein Rahmenprogramm von Werdohlern, um sich von den kommerziellen Märkten rundum abzugrenzen.

2010 wurden noch die Altenaer Buden aufgebaut, 2011 schon schafften Woge und Sparkasse eigene Häuschen an, die jedes Jahr unentgeltlich an das Stadtmarketing ausgeliehen werden. Die größte Neuerung im fünften Jahr des „neuen“ Weihnachtsmarktes ist der Ortswechsel auf den Platz neben der Stadtbücherei. Dorthin musste das Budendorf umziehen, weil auf dem Colsman-Platz dringend eine breite Feuerwehr-Durchfahrt bestehen muss. „Dort hätten wir die Buden nicht so eng nebeneinander stellen können, wie wir es gerne möchten“, so Macaluso. Mit Hilfe eines privaten Unternehmens wurden Freitagnachmittag die 18 Hütten in U-Form auf dem Platz „Zur alten Post“ aufgebaut, die Stände werden erst Samstag eingerichtet.

Der Markt wird Samstag um 11.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnet, die Verkaufsstände draußen und die Stadtbücherei haben danach bis weit in den Abend hinein geöffnet. Sonntag ist der Weihnachtsmarkt mit dem verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr gekoppelt. An beiden Tagen gibt es weitere Angebote, an denen auch die Christuskirche beteiligt ist. Das Kinderkonzert „Wir singen die Weihnacht ein“ findet am Sonntag um 15 Uhr zum ersten Mal im Saal der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde statt.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare