HSV: Mitgliederzahl steigt

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Die erste Geschäftsführerin Eva Clever, der erste Vorsitzende Alexander Griessl und der zweite Vorsitzende der Abteilung Jugend, Ralf Marohn (von links).

Werdohl - Die Jahreshauptversammlung der HSV Werdohl/Versetal am Freitagabend wurde von gerade einmal acht Vereinsmitgliedern besucht. In seinem Jahresbericht stellte Vorsitzender Alexander Griessl klar, dass die HSV Werdohl/Versetal ein Grundpfeiler der HSV Plettenberg/Werdohl sei, als Trägerverein jedoch keine strategischen, sondern nur wirtschaftliche Entscheidungen treffe. „Die Trägervereine müssen jedoch erhalten bleiben“, sagte Griessl, daher sei es auch schade, dass zu den Jahreshauptversammlungen nur so wenige Mitglieder kommen würden.

Dafür konnte der Verein in diesem Jahr wieder steigende Mitgliederzahlen verzeichnen. Besonders bei den Kindern sei das Interesse sehr groß. „Jetzt ist es wichtig, diese Kinder im Verein zu halten und möglichst viele von ihnen in die Jugendmannschaften zu bekommen“, sagte der Vorsitzende. Zudem lobte er die vielen ehrenamtlichen Helfer des Vereins. Jedoch brauche der Verein noch weitere Ehrenamtliche, vor allem auch für den elektronischen Spielbericht, der jetzt eingeführt wird. Ab Januar 2017 ist dieser Spielbericht verpflichtend für alle Seniorenmannschaften. In dem Bericht werden beispielsweise die Aufstellung und die Torschüsse der Spiele erfasst. Allerdings dürfen nur Personen den elektronischen Spielbericht verfassen, die dafür an einer Schulung teilgenommen und einen Schein erworben haben. Andernfalls muss der Verein eine Geldstrafe zahlen. „Das bedeutet für die HSV einen immensen Aufwand.“

Die Zusammenarbeit mit dem TuS Plettenberg laufe sehr gut, daher bleibe die Fusion auch im nächsten Jahr bestehen. Als Ziel für die Saison möchte der Verein höhere Zuschauerzahlen erreichen, so sollen die Werdohler Zuschauer auch zu den Spielen nach Plettenberg kommen und umgekehrt. Auch mit den Städten arbeite die HSV weiterhin gut zusammen.

Da sowohl der sportliche Leiter Dirk Schulte als auch Frauenwartin Nadine Kuschmiersz nicht anwesend waren, übernahm Griessl die Jahresberichte der beiden Abteilungen. Diese Saison musste die HSV die vierte Seniorenmannschaft aufgeben, da der Verein keinen neuen Betreuer für sie finden konnte und auch die Einsatzbereitschaft der Spieler nicht mehr so groß war. Die erste Mannschaft habe eine neue Ausrichtung und Philosophie, so werden die Tore jetzt vom ganzen Kader geworfen und nicht mehr nur von einzelnen Spielern. Zudem konnte die Mannschaft auch neue Spieler für sich gewinnen. Der Kader soll insgesamt breiter aufgestellt werden. In der zweiten herrsche gute Stimmung und die Vorbereitungen auf die kommende Saison liefen gut, sie konnten auch einige junge Spieler integrieren. Das Ziel der zweiten Mannschaft sei es in die Bezirksliga aufzusteigen. In der dritten Mannschaft laufen die Vorbereitungen ebenfalls gut und es herrsche große Vorfreude auf die kommende Saison.

Die Mannschaften seien die „local heros“, wenn die Saison gut liefe kämen auch viele Zuschauer, das habe der Verein bereits in der Vergangenheit bemerkt. Die Damenmannschaft hat mittlerweile zwei Trainer und circa zehn Spielerinnen, sogar einige aus Altena, und auch hier sei die Vorfreude groß.

Winnie Schürmann, der ehemalige Vorsitzende der Abteilung Jugend fasste noch einmal den Bericht der Jahreshauptversammlung der Jugend zusammen, die eine Stunde zuvor stattfand. Die HSV stattete in diesem Jahr alle Jugendmannschaften sowie deren Trainer mit neuen Trainingsanzügen aus und auch die kommenden Neuzugänge sollen fortan einen Trainingsanzug bekommen. Außerdem wurde der Westfalen-Cup nach einigen Jahren Pause wieder eingeführt. Er soll zunächst jedoch nur auf Kreisebene und nicht überregional stattfinden.

Zurzeit gibt es 114 Spieler mit Spielerpass in den Jugendmannschaften, davon sind 91 männlich und 23 weiblich. Seit der Einführung des neuen Jugendkonzepts vor zwei Jahren habe es vor allem bei den „Minis“ einen Zuwachs gegeben. Und auch für fast alle der Jugendmannschaften gäbe es ausreichend Trainer. „Die Kinder kommen gerne zum Training. Wir sind vielfältig und das ist auch gut so.“

Im weiteren Verlauf der Versammlung beschlossen die Anwesenden einstimmig den Vorstand zu entlasten. Die Vereinsmitglieder wählten erneut Alexander Griessl zum ersten Vorsitzenden und Eva Clever zur ersten Geschäftsführerin. In Abwesenheit wurden Ulrich Westendorf zum Kassenprüfer, Dirk Schulte zum Sportlichen Leiter und Nadine Kuschniersz zur Frauenwartin gewählt.

Während der Versammlung der Jugendabteilung wurde Christian Brinkmann in Abwesenheit zum ersten Vorsitzenden gewählt und Ralf Marohn zum zweiten Vorsitzenden. Die Positionen des zweiten Kassierers, des zweiten Beisitzers und des Spielsprechers der Jugend blieben unbesetzt.

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