"Knöllchen-Horst" verabschiedet sich in den Ruhestand

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Kleine Geschenke als Zeichen des Dankes für den Einsatz in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten überreichte Bürgermeisterin Silvia Voßloh dem Neu-Ruheständler Horst Scherk.

Werdohl - Ein Mann, der aus dem Werdohler Stadtbild nicht mehr wegzudenken war, ist am Montagvormittag im Rathaus von Bürgermeisterin Silvia Voßloh mit Worten der Anerkennung und natürlich mit einem Geschenk in den Ruhestand verabschiedet worden.

Gemeint ist Horst Scherk – oder „Knöllchen-Horst“, wie manche ihn bezeichnet haben. Seit 1999 stand Horst Scherk schon in Lohn und Brot bei der Stadtverwaltung; seit 2002 jedoch in Vollzeitbeschäftigung.

Zuvor hatte er bereits diverse und vor allem auch spannende berufliche Stationen hinter sich gebracht, wie etwas im Schiffbau, Tief- oder Bergbau. Auch bei der Firma Brüninghaus erlebte er noch die guten Zeiten des Unternehmens. Gemeinsam mit seinem schon längere Zeit im Ruhestand befindlichen Kollegen Karl-Heinz Sommer, der natürlich bei der Verabschiedung nicht fehlen durfte, war Horst Scherk in Werdohl für die Überwachung des ruhenden Verkehrs zuständig – nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in den Ortsteilen.

Seine Knöllchen lösten in der Regel keine Begeisterung aus. Dies um so weniger, nachdem die Stadt die Parkplatzgebühren eingeführt hatte. Horst Scherk, der laut Bürgermeisterin das Wasser über alles liebt und oft mit einem Kutter zum Hochseeangeln ablegt, bedankte sich seinerseits bei vielen, die er zu seiner Verabschiedung eingeladen hatte – etwas bei der Polizei, „die immer da war, wenn ich mal Hilfe brauchte“, oder bei seinem Vorgesetzten Thomas Schröder, denn: „Wenn er nicht gewesen wäre, wäre ich wohl nicht bei der Stadt geblieben.“

Abgesehen davon, dass Horst Scherk auch von Ingo Müller im Auftrag des Personalrates zum Abschied einen Umschlag erhielt, zeichnete die Standesbeamtin Betti Koelbel Scherks Lebenslauf in Versform auf. In ähnlicher Form beleuchtete Birgit Salewski die letzten zwei Jahre der Zusammenarbeit mit „Knöllchen-Horst“.

Sie ging durch die Schule des Neu-Rentners und wird nun seine Nachfolge im Dienst der Stadt antreten.

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