Hoffnung für Riesei-Platz

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Vorsitzender Dr. Richard Müller Schlotmann forderte Solidarität unter den Sportler.

Werdohl - Keine Veränderungen im Vorstand des Stadtsportverbandes: Kassierer Uwe Krähahn und – in Abwesenheit – die beiden Beisitzer Peter Guder und Wilfried Arlt wurden bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend im Restaurant Haus Werdohl von den 33 Anwesenden einstimmig wiedergewählt.

Zu Beginn des Abends sprach der stellvertretende Bürgermeister Dirk Middendorf ein Grußwort. Er plädierte zunächst für den Bau des Westparks im Rahmen des 2012 gestarteten Stadtumbaus. „Und das ist mitnichten eine Steuerverschwendung. Wenn wir das Geld nicht nehmen“, appellierte er an die anwesenden Sportler, „nimmt es eine andere Kommune. Diese Mittel sind jahrelang in den Osten geflossen. Seien wir froh, dass wir nun einmal etwas davon bekommen.“

Auch zum Themenkomplex Rasenplatz Riesei und Turnhalle Eveking nahm der Politiker Stellung: „Ich bin guter Hoffnung, dass wir einen Kompromiss für ein halbwegs positives Ende finden“, betonte er abschließend. Ähnlich sah das Stadtsportverbands-Vorsitzender Dr. Richard Müller-Schlotmann. Er bekräftigte: „Wir wollen nicht klagen, sondern konstruktiv mit der Politik zusammenarbeiten.“ Und von dort vernehme er „eine wohlwollende Haltung zum Erhalt des Riesei-Platzes“.

Dann sprach Klaus Scharf vom Kreissportbund Iserlohn ein Grußwort. Er forderte alle Vereine auf, mit dem Stadtsportverband eng zu kooperieren, damit dieser wisse, wie er sich für die Vereinsarbeit einsetzen könne. Müller-Schlotmann griff den Gedanken auf und bezeichnete den Kontakt zu Vereinen als „unzureichend“. Auch sei die Solidarität unter den Sportlerrn nicht ausreichend: „Auch wenn die Billardspieler vielleicht nie auf dem Rasen spielen werden, sollten doch auch zum Beispiel sie sich für den Riesei einsetzen“, gab er ein mögliches Beispiel.

Bei seinem Jahresbericht bezeichnete der Vorsitzende hernach ein „aktives Zugehen auf die Flüchtlinge unter Berücksichtigung möglicher Traumata und kultureller Eigenheiten“ als „Selbstverständlichkeit“. Gegen wachsende Freizeitangebote müsse aus den Vereinen mit Qualität und hochwertigen Gesundheits-Offerten entgegengetreten werden.

Klaus Schichtel gab in der Folge bekannt, dass in Werdohl in den zurückliegenden zwölf Monaten 385 Sportabzeichen erworben worden seien. Das seien zwölf Abzeichen mehr als im Vorjahreszeitraum.

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