B 229 und Höllmecke noch bis Samstag gesperrt

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So soll es an der Ecke Plettenberger und Neuenrader Straße nur noch bis Samstag aussehen. Dann wird die B 229 zwischen der Einmündung und dem Haus Werdohl wieder in beide Richtungen befahrbar sein – ebenso wie die Höllmecke.

Werdohl - Bis Samstag wird die halbseitige Sperrung der Neuenrader Straße (B 229) zwischen dem Haus Werdohl und der Einmündung Plettenberger Straße (B 236) aufgehoben. Auch die Höllmecke soll ab Freitag, spätestens aber ab Samstag, wieder in beide Richtungen befahrbar sein.

Seit Mitte Februar ist die B 229 auf dem genannten Abschnitt wegen Vorarbeiten zur Sanierung und Maßnahmen zur Hangsicherung halbseitig gesperrt und nur bergab befahrbar. Wer nach Neuenrade möchte, muss über die Höllmecke ausweichen, die deshalb ihrerseits nur in dieser Fahrtrichtung freigegeben ist.

Eigentlich sollten die Arbeiten auf der B 229 schon zu Ostern abgeschlossen sein. Wie Michael Overmeyer vom Landesbetrieb Straßen NRW auf Nachfrage unserer Redaktion mitteilte, stehen aber noch ein paar Reparaturarbeiten aus. „Auf der Neuenrader Straße müssen noch ein paar Schachtdeckel ausgebessert werden, die durch die Arbeiten kaputt gegangen sind“, erläuterte Overmeyer. Da wegen der Osterferien im Moment der Verkehr geringer ausfalle als üblich, wolle der Landesbetrieb die Reparaturen direkt im Anschluss an die Bauarbeiten erledigen lassen.

Im unteren Teil der Neuenrader Straße hat die Firma Feldhaus neue Fangzäune im Hang angebracht. Diese sollen verhindern, dass lockere Steine auf die Straße fallen. Dafür haben Feldhaus-Mitarbeiter Löcher in den Fels gebohrt und darin die Verankerung für die Fangzäune angebracht (wir berichteten).

Straßen NRW ließ außerdem im oberen Abschnitt Suchschachtungen vornehmen, um die Sanierung der Hangbrücke vorzubereiten. „Die Brücke liegt an der Hangseite teilweise auf Stützen, bergseitig liegt sie auf dem Fels auf“, erläuterte der Sprecher des Landesbetriebs. Die Stützen seien im Fels verankert – die Lage der Anker sei jedoch unbekannt gewesen. „Inzwischen sind alle Anker gefunden und werden jetzt in die Planung für die weiteren Maßnahmen aufgenommen“, kündigte Overmeyer an.

Von Constanze Raidt

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