Heiß-kalte Frauengeschichten

Simone Silberzahn kommt am 22. November mit ihrer Kollegin Julia Cramer nach Werdohl. Die beiden Frauen versprechen feinfühligen Theater- und Musikgenuss.

Werdohl - Die vierte und letzte Veranstaltung der Reihe „Kulturcafé“ in diesem Jahr, findet am Sonntag, 22. November, ab 18 Uhr im Bahnhof in den Räumen des Kleinen Kulturforums statt. Diesmal kann sich das Publikum auf einen charmanten , anspruchsvollen und feinfühligen Theater- und Musikgenuss mit Simone Silberzahn und Julia Cramer freuen.

„Der Nächste bitte“ lautet der Titel ihres Chansontheaterstückes. Zwei Frauen, zwei heiß-kalte Geschichten über Schmetterlinge im Bauch und frischen Wind aus dem Cyberspace: Die eine Frau kann sanft und anrührend sein. Sie kann aber auch schimpfen und vor Wut ein Sektglas in der Hand zerquetschen. Anna sitzt im Park und wartet auf Max. Max ist kein Mann wie all die anderen. Sie, das Barmädchen, das Abend für Abend diverse „Herren“ kennenlernt, muss es doch wissen. Keiner ist wie er. Nur, dass Max sie nun schon eine ganze Weile allein im Park warten lässt…

Die andere Frau trifft die anderen Männer. Sie gönnt sich hin und wieder ein munteres Spiel. Im Park. Nächtliche Raubzüge und das Wissen um den kleinen hirnorganischen Unterschied zwischen Mann und Frau lassen sie aus voller Lust wirtschaften. Aber natürlich endet alles ganz anders als es angefangen hat…

In 100 amüsanten und abwechslungsreichen Minuten zwischen kindlicher Vorfreude, mörderischer Lust und tiefer Enttäuschung vereint das Duo eigene Texte spielend leicht mit Werken von Kästner, Fleißer, Grothe, Scriabin und anderen. Ein Programm, das schmunzeln, herzlich lachen, ein bisschen weinen und manchmal sogar den Atem stocken lasse, urteilte der Remscheider Anzeiger darüber.

Karten für die Veranstaltung „Der Nächste bitte“ gibt es im Vorverkauf zum Preis von 10 Euro ab sofort im Reformhaus Hardt am Eggenpfad (Tel. 0 23 92/37 11).

Auch im nächsten Jahr sollen die „Kulturcafés“ mit einer bunten Abfolge von Musik-, Kabarett- und Theaterveranstaltungen fortgesetzt werden, teilte der Kulturverein „Werdohl heute“ mit. Die Verantwortlichen hoffen darauf, dass ihre Arbeit von der Stadt Werdohl weiterhin gefördert wird.

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