Werdohler Schützenfest: Grumis entfachen Party, die es in sich hat

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Die sprichwörtliche kesse Sohle legte so mancher Herr zur Freude der Frauen aufs „Parkett“. Da strahlt die Tanzmaus.

Werdohl - Von wegen nur Ersatz: Die eigentlich wieder gebuchte Coverband Radspitz hatte für die Zeltparty beim Werdohler Schützenfest abgesagt, aber sogleich selbst eine andere Combo rangeschafft. Und die übertraf alle Erwartungen.

Zwar war dem einen aus dem Vorstand des Werdohler Schützenvereins das Zelt nicht voll genug, dem anderen freute hingegen zeitgleich der gute Zuspruch der Bevölkerung. Einig waren sich aber alle: Diese Party hatte es in sich.

Ob Schlager (das unvermeidliche „Atemlos“ von Helene Fischer), harter Rock („I Love Rock ‘n’ Roll“ von der Band Arrows), traditionell-bayerische Klänge, Pop („Ich lieb’ Dich“ von Pur), Dance-Hits („Everybody, Backstreet’s Back)“ von den Backstreet Boys), Rock-‘n’-Roll-Klassiker („La Bamba“ von Ritchei Valens), Fun-Punk („Zehn kleine Jägermeister“ von Die Toten Hosen) oder Stimmungs-Evergreens („Que Sera“ von Doris Day): Die fränkische Coverband Grumis hatte das alles drauf. So begeisterten sie das Publikum zusehends. Es war ja für jeden Geschmack etwas dabei.

Das Werdohler Schützenfest am Freitag

Viele Besucher der Zeltparty am Freitag hatten sich passend zur Band in ihr bestes süddeutsches Gewand gekleidet. Vor allen Dingen die Frauen in ihren Dirndln drückten der Auftaktfeier des Schützenfestes optisch ihren Stempel auf – sehr zur Freude der mitfeiernden Herren.

Bald schunkelten die einen dort, die anderen stiegen da auf die Tische, die dritten schwenkten ihre Arme direkt vor der Bühne und wieder andere sangen lautstark mit. An den Theken herrschte unterdessen Hochbetrieb: Bier und Cocktails flossen in Strömen. Im Zelt war es auch schwül und wärmer als draußen. Dort sammelten sich dann auch immer wieder größere Mengen Partybesucher – ob zum Rauchen oder der Abkühlung wegen.

Selbst die Musiker der Grumis hatten ganz offensichtlich ihren Spaß – zudem die Schnapsbestellungen beim Publikum auch auf fruchtbaren Boden stießen. Die Musiker plauderten mit dem Feiervolk, holten einzelne Zuschauer auf die Bühne und fotografierten die tanzenden Massen vor ihnen. Von kleinen Pausen abgesehen, spielte die preisgekrönte Partyband von 21 bis 2 Uhr.

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