Gelände weiträumig abgesperrt

Technischer Defekt löst Großbrand in Werdohl aus

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Das Gebiet rund um die abgebrannte Industriehalle in Dresel ist weiträumig abgesperrt, die Polizei ermittelt noch die näheren Umstände, die zu dem Feuer geführt haben

Werdohl - Die Polizei geht mittlerweile davon aus, dass der Brand, der am Freitag in einem Werdohler Entlackungsbetrieb ausgebrochen ist, „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ durch einen technischen Defekt ausgelöst worden ist. Das teilte Polizei-Pressesprecher Dietmar Boronowksi am Montag mit.

Ein Fremdverschulden sei bislang nicht erkennbar, sehen die Brandermittler offenbar keinen Hinweis auf Brandstiftung. Die Ermittlungen dauern aber noch an. Die Polizei hat das Gelände weiträumig abgesperrt.

Mitarbeiter des Unternehmens waren in der Halle, die ein Raub der Flammen wurde, ihrer Arbeit nachgegangen, als an einer der Anlagen plötzlich ein Feuer ausbrach, das sich dann schnell auf die ganze Halle ausbreitete. Die Mitarbeiter hatten sich noch ins Freie retten können, einige hatten allerdings eine leichte Rauchvergiftung erlitten.

Großbrand im Werdohler Industriegebiet Dresel

Angaben zur Sachschadenshöhe konnte die Polizei bisher noch nicht machen. Schätzungen zufolge könnte sie aber mehr als eine Million Euro betragen.

Die Firma ist derzeit vom Stromnetz abgeschnitten und verfügt auch nicht über Wasser. Deshalb kann bis auf weiteres dort nicht gearbeitet werden. Die Stammbelegschaft bei AB-EK besteht aus knapp 40 Mitarbeitern, weitere zehn sind als Leiharbeiter beschäftigt.

Bereits im vergangenen Jahr hatte es bei AB-EK einen Zwischenfall gegeben, als aus einem Tankzug Schwefelsäure ausgelaufen war und der Betrieb evakuiert werden musste. Das Unternehmen traf an diesem Chemieunfall aber keine Schuld.

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