Gesamtschule: 970 Quadratmeter Dachfläche erneuert

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Hausmeister Ralf Wiese prüft einen der Zuluft-Schächte, die die Klassenräume mit frischer Luft versorgen.

Werdohl - Auf einer Fläche von 970 Quadratmetern erneuert ein Dachdecker-Betrieb einen Teil des Gesamtschul-Dachs. Es handelt sich um das Dach des naturwissenschaftlichen Traktes. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf 146 000 Euro.

Bereits Mitte Juni wurde der alte Kies abgesaugt, der das Dach der Albert-Einstein-Gesamtschule (AEG) am Riesei bedeckt hatte (wir berichteten). „Neuen Kies aufzubringen, kostet genauso viel wie den alten reinigen zu lassen“, erläutert der städtische Bauleiter Peter Grau. In diesem Fall habe sich das durchführende Unternehmen für neuen Kies entschieden. 93 Tonnen der kleinen Steinchen werden auf die Dachfläche geschüttet, sobald die Dachdecker fertig sind.

Derzeit verlegen sie die letzten Bitumen-Bahnen unter den Fenstern und an den Rändern des Daches. Dazu erhitzen sie die Bindemittel-Schicht mit Hilfe eines Schweißbrenners und kleben anschließend die Bahnen auf.

Die acht bis zwölf Zentimeter starke Kiesschicht soll später dafür sorgen, dass diese sogenannte Dachhaut bei starkem Wind nicht durch den Sog angehoben werden kann. Auch gegen Hagel und Starkregen sowie UV-Strahlen stellt die Kiesschicht einen Schutz dar.

Im Zuge der Dacharbeiten werden auch drei kaputte Lüfter ersetzt. Diese sind mit den Abzügen in den Chemie-Räumen verbunden und bringen die Luft nach draußen, die dort abgesaugt wird. Auch die beiden Zuluft- und die beiden Abluft-Schächte werden überprüft, die die Luftzirkulation in den Klassenräumen regeln.

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