Gerichtsprozess

18-jähriger Werdohler muss 30 Sozialstunden leisten

Ein 18-jähriger Werdohler wurde jetzt vom Amtsgericht Altena zu 30 Sozialstunden verurteilt.

Werdohl - Ein 18-jähriger Werdohler wurde jetzt vom Amtsgericht Altena zu 30 Sozialstunden verurteilt. Er hatte das Handy eines Bekannten kaputt gemacht und ihn anschließend eingeschüchtert, um eine Anzeige zu verhindern.

Wut verleitet zu unnötigen Dummheiten: Weil er „sauer“ auf einen Bekannten gewesen sei, habe er diesem das Handy weggenommen, gestand ein 18-jähriger Werdohler im Amtsgericht Altena. Kurz darauf sei es ihm aus der Hand und auf den Boden gefallen und dabei kaputt gegangen.

Laut Anklage sollte er versucht haben, den Geschädigten anschließend einzuschüchtern, um eine Anzeige wegen des Diebstahls zu verhindern. Doch später war der junge Mann einsichtig genug, das Unrecht seines Tuns einzusehen und dem Geschädigten ein neues Handy zu kaufen.

„Wir haben das ja eigentlich außergerichtlich geklärt.“ Der Zeuge bestätigte, dass der Schaden wiedergutgemacht sei. Der Angeklagte sah ein, dass die Staatsanwaltschaft diese Vereinbarungen nicht zum Anlass einer Einstellung des Strafverfahrens nehmen muss. 

Wegen Kleinigkeiten war der 18-Jährige mehrfach bei der Staatsanwaltschaft aufgefallen – alle Verfahren wurden eingestellt. So geschah es auch mit dem Vorwurf des Diebstahls und der versuchten Nötigung. Im Gegenzug muss der junge Mann allerdings 30 Sozialstunden ableisten.

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