Ganz Kleinhammer ist auf den Beinen

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Um sich mit Strohhalmen eine Eimer-Erfrischung zu teilen, müssen Sauerländer nicht auf eine spanische Insel fahren.

Werdohl - Hobby-Metereologen waren sich in den vergangenen Jahren eigentlich bereits sicher: Wenn in Kleinhammer Dorffest ist, dann regnet es ganz bestimmt. Doch es geht auch anders – sehr gut sogar. Das zeigte sich jetzt am Wochenende, denn es fiel drei Tage lang kein einziger Tropfen vom Horizont. Bei der 51. Auflage des Stadtteil-Festes blieb es trocken.

Und umso mehr Besucher kamen über die drei Tage verteilt auf das Geländer der Grundschule Kleinhammer. Und so zeigte sich Rüdiger Fenner, Vorsitzender des Festkomitees vom Löschzug Kleinhammer, auch mehr als zufrieden mit der Resonanz der Bevölkerung.

„Ich habe zwar das Gefühl, dass ein Freitagabend etwas weniger Leute da waren als im vorigen Jahr“, sagte er und überlegte. „Aber dafür war das ganze Dorf da. Ich sage mal: Am Freitagabend kannte ich 70 bis 80 Prozent der Gesichter.“

Samstags kämen eher jüngere Menschen zum Dorffest – „und die kommen nicht unbedingt immer alle aus Werdohl“, weiß Fenner. Doch auch die wurden vom Werdohler DJ-Duo 2byaz bestens unterhalten. „Hauptansturm“, bilanzierte Mit-Organisator Fenner, „war samstags aber am nachmittags zur Kaffee-und-Kuchen-Zeit.“ Zu dieser Zeit gab es für die kleinen Festbesucher das beliebte Blinker-Spiel, einen Schminkstand und eine riesige Hüpfburg.

Dorffest Kleinhammer ganz ohne Regen

Sonntagmorgens ging das Dorffest dann in die letzte Runde – und zwar mit einem musikalischen Höhepunkt. Die erst 14-jährige Viviane Heyn sang mit wunderschöner, ebenso klarer wie kraftvoller, Stimme und begleitete sich selbst zur Gitarre. Die aus Kleinhammer stammende Künstlerin interpretierte Cover-Versionen neuerer Hits („Kiss me“ von Sixpence None the Richer, „Budapest“ von George Ezra) und alter Klassiker („Stand by me“ von Ben E. King, „Streets of London“ von Ralph McTell).

Eine Besonderheit erlebten die Besucher am Freitagabend, die pünktlich zu Beginn auf dem Schulhof-Gelände waren: Werdohls Bürgermeisterin Silvia Vosloh machte – fussballerisch ausgedrückt – den Anstoss und zapfte in den ersten Minuten höchstpersönlich die kühlen Getränke für die frühen Festgäste.

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