Fuß- und Radweg bleibt gesperrt

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Ein vertrauter Anblick seit Jahren: Weil sich mehrfach Steine aus dem Hang gelöst haben und auf den Weg gefallen sind, ist der Fußgänger- und Radweg an der Altenaer Straße gesperrt.

Werdohl - Der Fußgänger- und Radweg an der Altenaer Straße bleibt wohl mindestens noch bis zum Sommer 2016 gesperrt. Das teilte die Stadtverwaltung auf Nachfrage unserer Redaktion mit.

Seit Jahren ist der Durchgang auf diesem Stück verboten, weil sich Steine aus dem Hang gelöst hatten und auf den Weg gefallen waren.

„Wir haben ein Ingenieurbüro mit der Planung für die Felshangsicherung und den Ausbau des Radweges beauftragt“, teilte Martin Hempel von der Abteilung Tiefbau mit. Diese Planung liege jetzt vor. Um sie umzusetzen, ist die Stadt aber auf Fördermittel angewiesen; Werdohl kann das Projekt nicht komplett aus eigenen Mitteln finanzieren. „Wir erkundigen uns gerade, wer als Fördermittelgeber in Frage kommen könnte“, informierte Stadtplaner Stefan Groß.

Solche Förderanträge hätten rund ein Jahr Vorlaufzeit. Wenn die Stadtverwaltung also in diesem Sommer einen Antrag stelle, flössen die Mittel erst im Sommer 2016. Wie hoch die Kosten für das Projekt ausfallen werden, konnte Martin Hempel gestern noch nicht sagen. Sobald die Verwaltung eine Rückmeldung über mögliche Fördermittel habe, werde sie diese dem Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung vorlegen.

Erstmals wurde der Weg im Jahr 2009 abgesperrt, weil Felsbrocken herabgestürzt waren. Da die Kosten für die Hangsicherung damals mit 120 000 Euro beziffert wurden, suchte die Stadtverwaltung eine andere Lösung. Der Weg wurde zur Lenne hin angeschüttet, um aus dem Gefahrenbereich zu kommen. Im August 2011 wurde die Tunnelüberführung freigegeben. Doch gut ein Jahr später, im Dezember 2012, fielen erneut große Felsstücke auf den Fußgänger- und Radweg. Seitdem ist dieser aus Sicherheitsgründen wieder gesperrt. - Von Constanze Raidt

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