Frühlingsversammlung der zweiten Kompanie der Schützen

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Die zweite Kompanie unter Kompaniechef Markus Balz (hinten, 3.v.l.) traf sich am Mittwoch zur Frühjahrsversammlung im Haus Werdohl.

Werdohl -  „Alles im allem war es ein schönes und freudiges Schützenjahr“, so stellte es Kompanieführer Markus Balz von der zweiten Kompanie des Werdohler Schützenvereins bei der Frühjahrsversammlung im Haus Werdohl fest.

Gemeinsam mit Schriftführer Sven Schaarschmidt berichtete Balz über die Ereignisse des vergangenen Jahres aus Sicht der zweiten Kompanie. Leider musste Schaar-schmidt von einem leicht negativen Kassenergebnis berichten. Dies sei aber auf die Mindereinnahmen aus dem ausgefallenen Sommerfest und auf die weggefallenen Mitgliedsbeiträge zurück zu führen.

In diesem Jahr – so ist man sich sicher – werde das Minus wieder ausgeglichen. Dafür soll das Sommerfest am 3. September auf Hof Crone sorgen. Der Ausfall des Festes im vergangenen Jahr aus Termingründen soll unbedingt ein Einzelfall bleiben. Stattdessen soll das Sommerfest zu einer festen Größe im Terminkalender werden.

Der Hof Crone konnte auch schon reserviert werden, verkündete Balz. Am 3. September soll es dort wieder heißen: "Willkommen bei der zweiten Kompanie!" Der Kompanievorstand habe einen kleinen Festausschuss einberufen, der sich mit der Planung und Organisation des Festes befassen soll.

Wer Anregungen und Ideen habe, soll sich beim Ausschuss melden, so Ausschussvorsitzende Jana Gester. Auf jeden Fall soll es wieder eine Attraktion für Kinder geben. Der Schützendreikampf werde auch stattfinden, allerdings soll hier der Ablauf verändert werden. Als kulinarischen Höhepunkt soll ein Spanferkel angeboten werden. Das Schwein soll nach Möglichkeit vor Ort gegrillt werden, so stellen es sich die Planer vor.

Markus Balz wünscht sich, dass der Aufbautag mit einem gemütlichen Kompanieabend ausklingt. Aktuell ist zwar noch nicht einmal der Frühling eingekehrt, aber für den kommenden Winter plant der Kompanievorstand eine Winterfahrt. Diese soll als Tagesfahrt für kleines Geld angeboten werden. Rückblickend auf das Werdohler Schneegestöber konnte Balz nur Positives berichten. Er bedankte sich bei den Helfern aus der Kompanie, denn ohne deren Hilfe wäre der Erfolg der Veranstaltung nicht möglich gewesen.

Ein eher heikles Thema war die Verlegung des Schießtages. „Hier wurde kurz heiß diskutiert“, so beschreibt es ein Kompaniesprecher, aber die Abstimmung brachte ein klares Ergebnis. Ab April wird nicht mehr samstags sondern jeden dritten Dienstag im Monat von 18 bis 20 Uhr im Vier Jahreszeiten geschossen.

Die Verantwortlichen erhoffen sich durch den Abendtermin eine Belebung des Schießsportes. In Vorschau auf das nächste Schützenfest stellte Markus Balz fest: „Wir haben keine Verpflichtung dieses Jahr, wir feiern einfach nur mit!“ Balz berichtete seiner Kompanie, dass der Hauptvorstand über eine Änderung des Ablaufs am Sonntag nachdenke. In diesem Fall soll es kein einzelnes Antreten der Kompanien mehr geben, sondern alle Schützen würden sich geschlossen am Zelt treffen und von da aus zum Rathaus marschieren.

Dies sei aber noch in der Planung und noch nicht beschlossene Sache. Die zweite Kompanie werde aber auf jeden Fall ein eigenes Antreten veranstalten. Diese Sonderveranstaltung wird bereits zwei Wochen vor dem Schützenfest stattfinden. Bei diesem „Antreten“ geht es um die letzten Infos zum Fest und für alle Neumitglieder um den generellen Ablauf und die Bräuche eines Schützenfestes.

Sportleiter Yannik Müller gab bekannt, das sich die Sportleiter des Vereins zusammengesetzt haben und über eine Veränderung am Regimentspokal diskutierten. Man wolle hier aber noch die Kompanien mit einbinden. Jedes Kompaniemitglied möchte sich Gedanken machen ob und was am Regimentspokal verändert werden soll.

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