An der Fronleichnams-Prozession nehmen mehr als hundert Gläubige teil

Dem Herrn den Alltag zeigen

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Die Fronleichnams-Prozession zog am Donnerstag von der Stadtmitte durch die Neustadtstraße hoch zur Kirche.

Werdohl - Mehr als hundert katholische Gläubige kamen am Donnerstag zum Freiluft-Gottesdienst auf dem Friedrich-Kessler-Platz, um eines der Hochfeste der katholischen Kirche zu begehen. Im Anschluss daran erfolgte die Fronleichnamsprozession durch die Werdohler Innenstadt bis zur St. Michael-Kirche.

„In der Prozession wollen wir unserem Herrn unsere Welt und unseren Alltag zeigen“, sagte Pater Irenäus. „Damals als die Israeliten aus Ägypten marschierten wurden sie von Gott begleitet und so werden wir auch heute von ihm auf unserem Weg begleitet“, erklärte er den Sinn der Prozession.

Die Tradition des Fronleichnams sei in Deutschland schon sehr alt, bereits im Jahr 1264 sei der Tag zum Feiertag erklärt worden und die erste Prozession in Deutschland sei in Köln gewesen. Die Prozession wurde von einem Kreuzträger angeführt, gefolgt von den Kommunionskindern und Messdienern. Danach liefen die Sakramentsdiener zusammen mit Pater Irenäus und zuletzt folgte die Gemeinde, die auch in diesem Jahr wieder von der Bläsergruppe des Werdohler Schützenvereins begleitet wurde.

In der Kirche wurde der Gottesdienst beendet und Pater Irenäus bedankte sich bei allen Freiwilligen, die bei der Vorbereitung und Durchführung des Gottesdienstes und der Prozession geholfen hatten, da ihre Hilfe nicht selbstverständlich sei. Die Gemeinde ließ die Feier im Pfarrhaus bei Suppe und Waffeln ausklingen, die von den Maltesern bereit gestellt wurde.

Von Anna-Sophie Kölsche

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