Franziskaner-Pater Christoph zieht ins Werdohler Kloster

+
Der 36-jährige Franziskaner-Pater Christoph Robak kommt aus Gelsenkirchen und arbeitet in Werdohl als Kaplan.

Werdohl - Dienstag ist Franziskaner-Pater Christoph Robak (36) im Werdohler Kloster von St. Michael angekommen. Der in Elbing bei Danzig geborene Priester löst Pater Thaddäus Pytka ab, der in den Wallfahrtsort Walldürn im Odenwald versetzt worden ist.

Pytka war drei Jahre in Werdohl als Kaplan beschäftigt, Robak wird ebenfalls als Kaplan für die Seelsorge in der Pfarrei St. Michael eingesetzt.

Im Kloster an der Neustadtstraße leben Pfarrer Irenäus Wojtko, Kaplan Christoph Robak und Bruder Richard. Bald wird das Kloster so umgebaut, dass auch Pater Kamil Pawlak in der klösterlichen Gemeinschaft leben kann. Pawlak ist als Pastor im Seelsorgebezirk Neuenrade tätig, er wird seinen Arbeitsschwerpunkt auch weiterhin dort haben. Pater Irenäus ist der Leiter der kleinen Ordensgemeinschaft, Bruder Richard führt den Haushalt und ist bei der Gemeinde als Küster angestellt. 

Die Franziskaner-Minoriten mit den schwarzen Kutten gehören allesamt zur Provinz Danzig. Von dort aus werden die fünf Klöster in Hamburg, Walldürn, Duisburg, Gelsenkirchen und Werdohl geleitet. Pater Christoph ist der Delegat des Provinzials aus Danzig. „Ich bin für die fünf deutschen Klöster der Ansprechpartner unseres Chefs“, sagt der neue Werdohler Priester.

In seiner Heimatstadt Elbing kam Christoph Robak schon mit den Franziskanern in Berührung. Doch nach dem Abitur studierte er zunächst ein Jahr Maschinenbau in Danzig. Dann war für ihn klar: „Ich will auch so leben wie die Franziskaner.“ Im Jahr 2000 trat er in den Orden ein, nach drei Jahren Postulat und Noviziat legte er sein erstes Gelübde ab. 2005 zog er in ein Kloster in Würzburg, lernte Deutsch und studierte Theologie.

Die Ewigen Gelübde als Franziskaner legte er 2007 ab, 2010 beendete er erfolgreich das Studium, ein Jahr später wurde er zum Priester geweiht. Sein erster Einsatzort war das Kloster Gelsenkirchen, dort war er fünf Jahre mit den Schwerpunkten Jugendarbeit sowie Kommunion- und Firmvorbereitung tätig. 

Werdohl kennt er schon ein wenig – als er in Würzburg studierte, wurde er für einen Monat in die Gemeinde an Lenne und Verse zur Unterstützung gerufen.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare