Förderverein der AEG sorgt sich um die Zukunft

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Der Vorstand des Fördervereins der Albert-Einstein-Gesamtschule war am Mittwochabend praktisch unter sich, als die Bilanz des Jahres 2015 gezogen wurde.

Werdohl - Finanziell gesehen, geht es dem Förderverein der Albert-Einstein-Gesamtschule nach Einschätzung der Kassiererin Petra Beckmann gut – vor allem dank der Tatsache, dass Sponsoren hier und da ausgeholfen haben.

Der Verein verfügte im Geschäftsjahr 2015 über ein fünfstelliges Guthaben, verteilt auf drei Konten. Aber es gibt auch eine negative Entwicklung: Die Zahl der Mitglieder sinkt. 

Sie liegt, so gab Vorsitzender Thorsten Hänel während der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend in der Mensa der Gesamtschule bekannt, erstmals unter der 300er-Marke. Damit sprach Hänel einen Punkt an, bei dem ein Gegensteuern offensichtlich schwerfällt. 

Sorgen um Vorstandspositionen

Aus dem Mitgliederschwund ergeben sich mittlerweile auch Sorgen, innerhalb des Vereins alle Vorstandspositionen besetzen zu können. So blieb der Posten des 2. Vorsitzenden am Mittwochabend vakant, nachdem der bisherige Amtsinhaber Heinz Rohe nicht mehr angetreten war und in Zukunft kürzer treten will. 

Auch Kassiererin Petra Beckmann ließ wissen, dass sie sich nur noch einmal für zwei Jahre wählen lassen wolle. Eine Verlängerung dieses Mandats gebe es nicht. Der Förderverein wird sich also innerhalb der nächsten zwei Jahre um eine Nachfolge kümmern müssen. Die ebenfalls zur Wahl stehende stellvertretende Schriftführerin Andrea El Raei scheint hingegen für dieses Amt gesetzt. 

Aktionen zur Unterstützung der Schule

Die Bilanz des AEG-Fördervereins wäre nicht komplett, wenn nicht auch an all die Aktionen erinnert worden wäre, mit denen die Schule und vor allem die Schüler unterstützt worden sind. Beispielsweise wurde die Teilnahme am Weihnachtsbasar 2015 mit einem Grillstand so positiv bewertet, dass diese Aktion auch in diesem Jahr stattfinden wird. 

Finanziert wurden auch Projekte rund um das 25-jährige Schul-Jubiläum und auch bei diversen Anschaffungen oder Beihilfen war der Verein zur Stelle. Mit Blick auf den Sponsorenlauf, bei dem es um die Einnahmen von Spenden geht, zeigte sich die Oberstufe in der Laufübung „etwas faul. Die sind eher nur spazieren gegangen“, lautete die Kritik. 

Personal-Engpässe in der Mensa beseitigen

Wie viel Geld bei dieser Aktion eingenommen wurde, sei noch nicht bekannt. Der Verein denkt zudem darüber darüber nach, wie die Engpässe beim Service-Personal in der Mensa beseitigt werden können. Diskutiert wurde unter anderem die Einstellung einer Kraft auf Minijob-Basis, wobei die Frage aufkam, wer das bezahlen soll.

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