Förderverein reist in die Partnerstadt nach Mecklenburg-Vorpommern

Zehnte Frühlingsfahrt führt Werdohler nach Stavenhagen

Die Frühlingsfahrt des Fördervereins Reuterstadt Stavenhagen/Stadt Werdohl führte die Teilnehmer jetzt nach Stavenhagen.

Werdohl - Am 29. April startete der Förderverein Reuterstadt Stavenhagen/Stadt Werdohl mit 27 Teilnehmern seine zehnte Frühlingsfahrt nach Mecklenburg-Vorpommern. Der Vorsitzende Peter Stiller hatte die Route dazu ausgearbeitet, die er immer wieder mit erklärenden Wortbeiträgen zur Geschichte und Architektur ergänzte.

Die Fahrt führte über Ratzeburg und den „Klützer Winkel“, der östlich von Priwall und Dassow weit in die Ostsee vorspringt. Die Gruppe machte einen kurzen Halt im Ostseebad Boltenhagen, bevor sie weiter in Richtung Schwerin fuhren. Auch ein kleiner Abstecher in Mecklenburg-Vorpommerns größter erhaltener Barockschlossanlage Schloss Bothmer unternahmen die Teilnehmer.

Für Schwerin, einer sehr geschichtsträchtigen Stadt, war ein zweitägiger Aufenthalt vorgesehen. Ein versierter Stadtführer begleitete die Gruppe zu den Sehenswürdigkeiten, im Schweriner Schloss fand zudem eine Führung statt. Eine Vier-Seen-Fahrt rund um Schwerin ergänzte den Aufenthalt. Am 1. Mai ging die Reise weiter entlang des Schweriner Sees zum Schloss Willigrad, dann in Richtung Crivitz zum Kloster Dobbertin, weiter nach Karow mit seinen zwei Schlössern aus unterschiedlichen Epochen bis nach Stavenhagen, Werdohls Partnerstadt.

In Stavenhagen wurde die Gruppe aus Werdohl dann von einer Abordnung begrüßt. Nach dem Empfang fand unter sachkundiger Führung ein Altstadt-Rundgang statt, da im Laufe der Jahre in Stavenhagen Etliches im Rahmen der Stadt-Sanierung verändert wurde.

Die Hansestadt Anklam, die Stadt des Flugpioniers Otto Lilienthal, der dort geboren wurde, war ebenfalls ein Ausflugsziel. Vertreter der Stadt und ein Stadtführer verschafften der Gruppe einen Eindruck von dem vorpommerschen Städtchen. Die Teilnehmer fanden auch den Besuch im Otto-Lilienthal-Museum interessant. „Lilienthals Methode „Vom Sprung zum Flug“ wurde von Flugpionieren in aller Welt übernommen und markiert den Beginn des Menschenfluges“, schreibt die Gruppe in ihrem Reisebericht. Nach einem Abstecher zur Ruine Spantekow erreichte die Gruppe wieder ihr Hotel in Stavenhagen, wo gemeinsam mit den Vertretern der Partnerstadt Stavenhagen ein geselliges Abendessen stattfand.

Am Tag der Rückfahrt besuchten die Teilnehmer noch die eindrucksvolle Ruine Veste Landskron in Janow, ursprünglich 1576-79 für Ulrich II. von Schwerin erbaut, zerstört im 30-jährigen Krieg und im Schwedisch-Brandenburgischem Krieg verfallen.

Mit interessanten Eindrücken kehrte die Gruppe nach Werdohl zurück. Die Teilnehmer freuen sich schon darauf, wenn Peter Stiller im kommenden Jahr wieder mit dem Förderverein eine Reise nach Stavenhagen plant.

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