Werdohler Feuerwehr übt mit Plettenbergern und DRK

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Werdohler und Plettenberger Feuerwehrleute waren am Sonntag zu einer Übung auf das Werksgelände von Menshen gerufen worden.

Werdohl - Einsatz in einer Werkshalle bei Menshen – das Übungsszenario stellte die Helfer von Feuewehr und DRK am Sonntagmorgen auf dem Firmengelände Im Ohl vor einige Herausforderungen, wie sie im Notfall allerdings tatsächlich anzutreffen sein können.

Gerufen worden waren der Löschzug Stadtmitte sowie der Löschzug Plettenberg-Ohle und das DRK. Ein Container war in Brand geraten, die Flammen schlugen auf die Werkshalle über. Sechs Personen konnten sich aus der Unglückshalle nicht mehr rechtzeitig retten – sie waren starker Rauchgasentwicklung ausgesetzt. Außerdem erlitt ein Feuerwehrmann während des Einsatzes im Korb der Drehleiter einen Kreislauf-Kollaps und musste von seinen Kameraden den Helfern des DRK übergeben werden.

Den Löschangriff übernahm nahtlos die Besatzung eines anderen Tanklöschfahrzeugs, während die Drehleiter eingefahren wurde. Währenddessen löschte ein weiterer Trupp den Brand in der Werkshalle und barg die verletzten und teils versteckt liegenden Personen. Mit einer Seilwinde am Einsatzfahrzeug der Ohler zogen die Einsatzkräfte schließlich den gelöschten Container zu weiteren Sicherungsmaßnahmen aus der Werkshalle.

Einsätze über Stadtgrenzen hinaus

Feuerwehr-Übungen mit benachbarten Einsatzkräften sind für die Werdohler Wehr mittlerweile nichts Neues mehr. Jährlich finden Trainingseinheiten mit den Blauröcken aus Ohle und Neuenrade statt. „Wir gehen immer mehr dazu über, dass wir uns gegenseitig helfen müssen“, sagte Georg Koch, Löschzuführer Stadtmitte und verwies damit auf die „Einsätze tagsüber“.

Einige Einsatzkräfte sind durch ihre Berufe teils zu weit entfernt, dass ein Einsatz für sie zeitlich nicht machbar ist. Gemeinsame Übungen fördern Zusammenarbeit wie Kameradschaft gleichermaßen – im Fall eines Einsatz ist das Team besser organisiert, die Handgriffe sind effizienter.

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