Löschzug Eveking musste 2015 64 Mal ausrücken

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Beim Löschzug Eveking wurden auch Beförderungen ausgesprochen. Löschzugleiter Christian Wagner (2.v.r.) und sein Stellvertreter Thomas Scharpe (re.) sowie Wehrleiter Manfred Theile (l.) und dessen Stellvertreter Kai Tebrün (2.v.l.) ernannten Axel Tebrün zum Hauptbrandmeister, André Dreweck zum Oberbrandmeister, Julian Schubert und Maximilian Stuberg zum Oberfeuerwehrmann, Benjamin Schramm zum Feuerwehrmann und Marvin Krug zum Oberfeuerwehrmann.

Werdohl - Im vergangenen Jahr gab es beim Löschzug Eveking große Veränderungen in der Zugspitze. Brandinspektor Christian Wagner ist seitdem Löschzugführer, Thomas Scharpe wurde zu seinem Stellvertreter ernannt. Aus den Reihen der Feuerwehrleute in Eveking stammt seit dem vergangenen Jahr auch der stellvertretende Wehrleiter Kai Tebrün.

Wie bei den anderen Löschzügen auch standen beim Zug Eveking vor allem Ehrungen und Beförderungen sowie die akribische Berichterstattung im Vordergrund. Knapp 30 Kameraden inklusive zweier Ehrenkameraden hatten dazu den Weg in den Schulungsraum in Kleinhammer gefunden.

Nach dem Jahresbericht von Wehrleiter Manfred Theile ging es um die Aktivitäten des Löschzuges im Versetal. Die beeindruckendste Karriere legte 2015 Kai Tebrün hin, er stieg vom Brandinspektor zwei Stufen zum Stadtbrandinspektor auf.

Im vergangenen Jahr wurden 11 monatliche, drei Quartals- und eine Wochenendübung besucht. Die Quote lag bei 62 Prozent, deutlich schlechter als im Jahre 2014 mit 76 Prozent. Bei den zahlreichen Ausbildungs- und Lehrgangsbesuchen der Feuerwehrleute aus Eveking ist sicher das Seminar Führungstraining von Christian Wagner erwähnenswert.

Interessant ist zudem, dass es auch ein eigenes Feuerwehrseminar für den Umgang mit Facebook und Twitter gibt, welches in diesem Falle André Dreweck und Kai Tebrün besucht hatten. 64 Einsätze fuhren die Kameraden aus Eveking im vergangenen Jahr, davon waren 21 Brände und 44 Hilfeleistungen. Von den Brandeinsätzen bestanden zwölf lediglich aus der Wahrnehmung von Brandmeldeanlagen.

Zu löschen gab es einen Waldbrand, einen Bauernhofbrand, einen Schornsteinbrand, einen Zimmerbrand und einen so genannten entwickelten Brand. Bei den Hilfeleistungen steht natürlich die bei den Feuerwehren so unbeliebte Beseitigung von Ölspuren mit 17 Einsätzen ganz vorn.

Acht Mal rückten die Kameraden zur Beseitigung von Sturmschäden aus, alle anderen Einsatzarten bewegten sich in der Anzahl zwischen einem und drei. 49 Einsätze liefen in der hellen Tageszeit zwischen 7 und 18 Uhr ab, neun zwischen 18 und 22 Uhr und in sechs Fällen mussten die Männer in der Nacht ausrücken.

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