Bewohnerin verletzt

Feuer in einer Wohnung an der Werdohler Meilerstraße

Foto: Heyn

[Update 16.35 Uhr] Werdohl - Die Werdohler Feuerwehr hat am frühen Dienstagnachmittag einen Brand an der Pungelscheider Meilerstraße bekämpft. Eine Frau wurde verletzt.

Das entschlossene Eingreifen der Werdohler Feuerwehr hat verhindert, dass ein voll entwickelter Wohnungsbrand auf das ganze Neun-Familien-Haus übergreifen konnte. Die Bewohnerin war zuvor aus dem Fenster im ersten Obergeschoss ihrer Wohnung gesprungen. Wie es zu dem Feuer kam, ist noch zu ermitteln.

Die ersten Einlassungen der jungen Frau gegenüber den Rettungskräften müssen noch aufgeklärt werden. Als Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach der Alarmierung um 13.32 Uhr in Pungelscheid eintrafen, stand die Mieterin im strömenden Regen auf der Straße. Sie war aus dem rückwärtigen Fenster ihrer Mietwohnung mehrere Meter tief in den Garten gesprungen. Verletzt und geschockt wurde sie im Rettungswagen behandelt und danach in die Stadtklinik transportiert.

Aus diesem Fenster sprang die junge Mieterin, nachdem der Brand in ihrer Wohnung schon sehr weit fortgeschritten war. Während die Feuerwehrmänner drinnen das Feuer löschten, hielt sich der Trupp auf der Drehleiter in Bereitschaft.

Währenddessen bereiteten die Kräfte der Feuerwehr den Löschangriff vor. Durch das rückwärtige Wohnungsfenster drang Feuerschein, eine dicke Rauchsäule stieg auf und wurde von Wind und Regen verweht. Ein erster Einsatztrupp ging unter Atemschutz in das Treppenhaus des Mehrfamilienhauses und brach die Wohnungstür auf. Die Flammen schlugen aus dem brennenden Zimmer schon in den Flur der kleinen Wohnung, die allein von der Mieterin bewohnt wurde. Die Zimmertür zum Wohnungsflur war durchgebrannt. Die Feuerwehrmänner löschten das Feuer mit Wasser aus dem Einsatzfahrzeug. Zur Sicherheit war auf der Rückseite des Gebäudes ein Löschtrupp auf der Drehleiter in Angriffstellung gegangen, brauchte letztlich aber nicht mehr einzugreifen.

Stadtbrandinspektor Manfred Theile berichtete, dass in den darüber liegenden Wohnungen die Rauchmelder ausgelöst worden waren. Die darunterliegende Wohnung sei mit Sicherheit schwer vom Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen worden. Außerdem war die Wasserleitung in der brennenden Wohnung geplatzt; bis der Haupthahn im Keller abgedreht werden konnte, lief allerhand zusätzliches Wasser ins Gebäude. Vertreter der Wohnungsgesellschaft als Eigentümer berichteten, dass acht der neun Wohnungen im Haus Meilerstraße 23 belegt seien, die neunte werde gerade renoviert. Alle Mieter hatten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können.

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