Festumzug der Werdohler Schützen auf neuer Route

Viele Kapellen begleiteten den Festumzug durch die Stadt musikalisch. Mit dabei war auch der Spielmannszug Altena-Rahmede. - Foto: Peuckert

Werdohl - Eifrig sammelten die Kinder am Straßenrand die Süßigkeiten auf. Geworfen hatten die Martin Pache und Katja Külz-Frank. Für sie war es am Sonntag der letzte Umzug als Königspaar des Werdohler Schützenvereins 1830.

Külz-Frank zog eine äußerst positive Bilanz des hinter ihr liegenden Jahres. „Ich bin schon traurig, dass es zu Ende geht“, sagt die Noch-Königin. Dank ihres Königs Martin III. sei es immer sehr lustig gewesen. Besonderen Spaß habe sie an den schönen Kleidern gehabt: „Zu jedem Schützenfest ein anderes.“

Das Werdohler Schützenfest am Sonntag

Mit lila, blau, rot, grün und gelb kamen auch beim Umzug die Kleider sehr farbenfroh daher. Getragen wurden sie von Königinnen, und Hofstaatdamen. Dem Werdohler Schützenverein hatten sich die Versetaler Schützen, der Bergische Schützenverein, der Hülscheider Schützenverein, die Lüdenscheider Schützengesellschaft, der Bürgerschützenverein Lüdenscheid, der Herscheider Schützenverein und der Böllerzug Plettenberg angeschlossen. Letztere machten ihrem Namen mit einigen lauten Knalleinlagen alle Ehre.

Für die musikalische Begleitung beim Umzugs sorgten die Schützenkapelle Kreuzberg, der Musikverein Cäcilia 1845 Saalhausen, der Spielmannszug des Hülscheider Schützenvereins, der Spielmannszug Altena-Rahmede und der Musikzug der Versetaler Schützen.

Da die Nutzung von Bundesstraßen seit diesem Jahr nicht mehr erlaubt ist, bahnte sich der Zug seinen Weg vom Rathausplatz aus über kleinere Straßen durch die Stadt bis zum Festplatz. Unterwegs erwarteten Zuschauer am Straßenrand die Schützen, winkten ihnen zu. Im Festzelt angekommen, spielten sämtliche Kapellen, die den Zug begleitet hatten, noch einmal auf.

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