Fest: 60 Jahre Grundschule Königsburg

Schminken steht bei den Kindern immer hoch im Kurs. Dementsprechend hatten die Helferinnen am Schminkstand gut zu tun. - Fotos: Machelett

Werdohl - Mit einem großen Fest feierten Schüler, Lehrer, Eltern, Ehemalige und Freunde der Gemeinschaftsgrundschule Werdohl das 60-jährige Bestehen des Standortes Königsburg.

Für große und kleine Besucher gab es einiges zu entdecken. Vor allem die Ehemaligen begaben sich neugierig auf eine Entdeckungsreise – denn in den vergangenen 60 Jahren hat sich im und rund um das Gebäude einiges verändert. „Die Klassenräume sind eigentlich noch genauso wie früher. Allerdings sind sie viel bunter und einladender gestaltet“, berichtet Claudia Gierse.

Die stellvertretende Schulleiterin erzählt, das sich baulich im Inneren des Gebäudes nicht viel getan habe. Allerdings habe man versucht, die bestehenden Strukturen kinderfreundlicher zu gestalten. „Die Räume sind bunter und einladender“, sagte Gierse. Vor allem aber sei das Außengelände komplett verändert worden. So wurden beispielsweise Spielgeräte aufgebaut und ein kleiner Fußballplatz errichtet. Dort können sich die Kinder in den Pausen austoben.

Schulfest auf der Königsburg

„Ich kann mich noch gut erinnern, als ich hier zur Schule ging. Da war es noch nicht so schön. Es ging ja hauptsächlich darum, dass man Lesen, Schreiben und Rechnen lernte. Das Lernumfeld spielte keine Rolle“, erinnert sich Erika Brinkmann. Sie war einst selbst Schülerin an der Königsburg. Heute besucht ihre Enkelin die Schule.

185 der 350 Gemeinschaftsgrundschüler besuchen derzeit den Standort Königsburg. Betreut werden sie von einem Team aus 26 Lehrern, Sonderpädagogen und Sozialarbeitern. Entsprechend groß war der Andrang beim Schulfest. Kinder tobten über den Schulhof, während sich die Eltern gemütlich an den Tischen bei Kaffee, Kuchen und Grillwurst versammelten. „Wir haben kein festes Programm. Die Kinder haben Laufkarten. Wenn sie alle Stationen durch haben, dürfen sie sich einen kleinen Preis aussuchen“, erklärte Gierse. So wurde beispielsweise das Geschick der Kinder beim Spiel „Heißer Draht“ getestet und ihre Sportlichkeit beim Torwandschießen oder im Hula-Hoop-Reifen auf die Probe gestellt.

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