Zeitreise in die Antike beim Werdohler Sommerferienprogramm

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Mit Lufballons, Zeitung und ganz viel Kleister bastelten sich die Sechs- bis Elfjährigen Ritterhelme, um sie dann später nach dem Aushärten bunt zu bemalen.

Werdohl - „Langsam ankommen, orientieren und kennenlernen“ – das sei die Planung für den ersten Tag des Sommerferienprogramms Zeitreise im Jugend- und Bürgerzentrum, sagt Christina Sabanci-Henkes vom Jugendraum Schrottkeller.

45 Kinder werden in den nächsten zwei Wochen in verschiedenen Workshops in die Welt der Antike eintauchen. „Mit den Workshops sind wir sehr flexibel und unabhängig“, so Sabanci-Henkes. Je nach Wetter ließe sich das Programm schnell ändern und anpassen. „Es gibt immer einen Plan B.“ So können bei Regenwetter verschiedene Aktivitäten auch beispielsweise in der „Mucki-Bude“ stattfinden.

Gestern begann der erste Block der insgesamt drei zweiwöchigen Ferienprogramme der Jugendhilfe mit dem Kennlern-Tag. „Es sind viele neue Gesichter dabei“, sagt die Betreuerin. Allerdings seien auch viele bekannte Kinder wieder dabei. Nach dem gemeinsamen Frühstück, bei dem das achtköpfige Betreuerteam von zwei Seniorinnen ehrenamtlich unterstützt wird, ging es mit dem Programm los. Namensschilder basteln, mit Ton modellieren, Ritterhelme kleistern, antiken Schmuck herstellen und Speckstein bearbeiten – all das konnten die sechs- bis elfjährigen Mädchen und Jungen an verschiedenen Stationen machen. Mit Fuß- und Basketbällen tobten sich besonders die Jungen in dem Außenbereich des Zentrums aus.

Sommerferienprogramm der Jugendpflege in Werdohl 

Zum Mittagessen gab es ganz traditionell und selbst gekocht Spaghetti Bolognese. „Das ist unser Ritual am ersten Tag“, sagt Sabanci-Henkes. Auch an den kommenden Tagen ist einiges geplant. Ausflüge wie eine Waldrallye mit Quiz, eine Kanutour auf der Lenne und ein Besuch des Freibads in Ütterlingsen stehen laut Betreuer Tobias Chylka auf dem Programm.

Der Dino wird restauriert

Der Höhepunkt in den zwei Wochen wird das Papier schöpfen sein, so Sabanci-Henkes. Außerdem steht die Restaurierung des Dinos, der in einem vergangenen Ferienprogramm entstanden ist, vor dem Zentrumseingang an. „Wir wollen ihn verkehrssicher machen“, sagt Chylka. Gemeinsam mit den Kindern wird er neu verputzt und angemalt. Die „Zeitreise“ geht in den nächsten zwei Blöcken weiter. Das Mittelalter und die Neuzeit werden dann das Thema sein. Auch in den Herbstferien wird die Idee der Reise fortgeführt: Die Zukunft wird den Kindern dann näher gebracht. Bereits in den Osterferien gab es Workshops passend zur Steinzeit.

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