Familienfest bei Georg Fischer

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Ein Kolben presst 680 Grad Celsius heißes Aluminium in Form, ein Gussteil entsteht: Fahed Alawieh (Mitte) nutzte die Gelegenheit, seiner Familie seinen Arbeitsplatz bei Georg Fischer Automotive zu zeigen.

Werdohl - „Was machst du da eigentlich auf der Arbeit?“ Diese Frage ihrer Kinder konnten Mütter und Väter, die bei der Georg Fischer Automotive GmbH tätig sind, am Sonntag anschaulich beantworten. Anlässlich eines Sommerfestes für die ganze Familie öffnete das Unternehmen die Tore zur Gießerei, die sonst Gefahrenbereich ist.

Ein kleiner Junge nutzte die äußerst seltene Möglichkeit, mit seinem Rutschauto durch die Produktion zu fahren. „Liebe Angehörige, liebe Gäste, bitte nutzen sie die Gelegenheit, um einen guten Eindruck von diesem Standort zu bekommen“, lud Geschäftsführer Fank Klooß die Feiernden ein: „Sie haben heute die Möglichkeit zu einem Rundgang durch Werk 1, die Gießerei.“ Dort werden Teile für die Automobilindustrie gefertigt. „Sie finden kaum ein Fahrzeug auf den Straßen, in dem nicht Teile von uns verbaut sind“, schilderte Klooß. 

Geschäftsführer Frank Klooß lud die Besucher ein, sich die Gießerei anzusehen.

Interessant sei auch die Baustelle, sie lenke den Blick in die Zukunft. „Liebe Kollegen, daran müssen wir zusammen arbeiten“, sprach der Geschäftsführer die Mitarbeiter an. Die neue Druckgussmaschine für Batteriewannen nehme die Elektro-Mobilität in den Fokus. „Ich freue mich außerdem sehr, dass wir ab 2018 den Elektro-Antrieb für die Vorder- und Hinterachse des Audi Q6 liefern dürfen“, so Klooß weiter.
 
Zunächst einmal aber wünschte er allen Betriebsangehörigen, ihren Familien und vielen Ehemaligen einen geselligen Nachmittag. Daran schloss sich Bürgermeisterin Silvia Voßloh an: „Genießen sie den Tag, intensivieren sie ihre Kontakte. Feste wie diese sind inzwischen nicht mehr alltäglich.“

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